Basedow (ABZ). – Die Peene Baugesellschaft mbH, ansässig in Neukalen, Mecklenburg-Vorpommern, operiert unter anderem laut eigenen Angaben in den Bereichen Straßenbau, Kiesgewinnung und Recycling von Straßenbaumaterialien. Bei einem Neuaufschluss in Basedow setzte das Unternehmen auf Technik der C. Christophel GmbH aus Lübeck/Duisburg, im spezifischen auf die Kompaktsiebmaschine der Bezeichnung Chieftain 1700X.
Seit ihrer Gründung vertraut Peene auf Christophel, laut eigenem Bekunden dem Spezialisten für mobile und semimobile Aufbereitungstechnik: So nutzte das Unternehmen in der Vergangenheit ältere Siebanlagen, darunter eine Mark I (1991) und Mark II (1992) sowie eine Commander (1998) des Herstellers Powerscreen. Für einen Neuaufschluss in Basedow benötigte die Firma jedoch eine kompakte, modernere und vor allem eine leistungsfähigere Siebmaschine.
Nach ausführlichen Gesprächen mit den Christophel-Experten wurde deutlich, dass sich für diese Aufgabenstellung die weiterentwickelte, kettenmobile Chieftain 1700X am besten eignet, heißt es. Im Schnitt produziert sie bis zu 300 t/h an qualifiziertem Material, selbst in bindigen Abschnitten. Zu den Highlights der Maschine soll der Doppeldecksiebkasten mit vierfach gelagerten Exzenterzwangssieb zählen, der eine Länge von 4800 mm und eine Breite von 1500 mm aufweist.
Die Fördereinheit ist hydraulisch höhenverstellbar, um die Übergabe des Aufgabematerials auf dem Oberdeck zu optimieren. Durch einfache hydraulische Anpassungen könne der Siebkasten bei sehr steil eingestellten Siebwinkeln rückwärtslaufen, was eine stärkere mechanische Beanspruchung auf dem Unterdeck ermöglichen und feinste Trennschnitte gewährleisten soll. Zudem erleichtern laut Unternehmen der umlaufende Montagestand und das Absenken des Heckbands auf Bodenniveau Wartungsarbeiten und den Siebwechsel. Ein Statement der Firma Christophel lautet dazu:
Wo andere Siebanlagen an ihre Grenzen stoßen, setzt das Modell Chieftain 1700X erst an und kommt richtig in Schwung. Im Jahre 1990 wurde die Peene Baugesellschaft gegründet und beschäftigt heute etwa 100 Mitarbeitende. Auch in Bezug auf Nachwuchs gibt es laut Unternehmen keinen Mangel: Jedes Jahr werden bis zu 15 junge Menschen dort für die Bauwirtschaft begeistert und ausgebildet. Dabei erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der Firma mittlerweile über den Straßenbau, Tiefbau, Hochbau, Wasserbau, die Kieswirtschaft sowie das Recycling und den Einbau von Straßenbaustoffen.