Hamburg (dpa). – Hamburgs Garten- und Landschaftsbauer haben die Abkehr von einer "steinernen Stadt" gefordert. "Hamburg gilt als grüne Metropole, aber seit Jahren zitieren wir immer wieder dieselben Probleme: Flächenkonkurrenz, Klimastress und Pflegemängel", kritisierte der Vorsitzende des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg, Thomas Schmale, anlässlich einer Fachtagung in der Hansestadt. Verbesserungsansätze seien im Klimaplan der Stadt kaum zu finden. Um den Grün-Defiziten entgegenzuwirken, hätten mehrere "grüne Verbände" Hamburger Politikern und Senatoren zur Bürgerschaftswahl ihre Forderungen vorgelegt. Während Bundesländer wie Schleswig-Holstein rapide aufforsteten oder Menschen mit Initiativen zu Baumpflanzungen animierten, schaffe es die Hansestadt nicht einmal, seine Bäume zu erhalten, kritisierte der Verbandschef. Für eine zukunftstaugliche Stadtentwicklung seien Grün- und Freiflächen zwingend erforderlich.
dpa
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