Kiel (dpa). – Die Gemeinden in Schleswig-Holstein haben im ersten Halbjahr dieses Jahres insgesamt 1,23 Milliarden Euro eingenommen. Das sind 118 Millionen Euro beziehungsweise 10,7 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2024, wie das Statistikamt Nord mitteilte.
Von dieser positiven Gesamtentwicklung konnte jedoch eine knappe Mehrheit der Gemeinden nicht profitieren: In 574 der insgesamt 1104 schleswig-holsteinischen Gemeinden sanken die Gewerbesteuer-Einzahlungen den Angaben zufolge.
In absoluten Zahlen waren die Gewerbesteuereinnahmen in der Landeshauptstadt Kiel mit 106 Millionen Euro am höchsten, gefolgt von der Hansestadt Lübeck mit 78 Millionen Euro und der Stadt Norderstedt (Kreis Segeberg) mit 72 Millionen Euro. In der Hansestadt Hamburg stieg das Gewerbesteuer-Aufkommen ebenfalls, wie die Statistiker weiter mitteilten.