Zum Inhalt springen

Wohnungsbau flexibel steuern

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt fordert eine monatliche "Baubeginn-Statistik", um den Wohnungsbau in Deutschland flexibler steuern und beschleunigen zu können.

Von ABZ

Frankfurt am Main (ABZ). – Im vergangenen Jahr wurden 251 900 Wohnungen neu gebaut – gut 14 Prozent weniger als im Vorjahr.

Das geht aus der jüngst veröffentlichten Statistik der Baufertigstellungen hervor, informiert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (BAU). "Deutschland braucht eine Neubau-Offensive – und zwar jetzt", kommentiert IG Bau-Chef Robert Feiger die Zahlen.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) habe dabei die volle Unterstützung der Bauleute. Der Bau habe die Kapazitäten, den Wohnungsbau wieder hochzufahren. Es gehe jetzt darum, dass genau das schnell passiere. Feiger: "Die Menschen, die unverschämt hohe Mieten zahlen und die, die vergeblich eine Wohnung suchen, haben keine Zeit. Der Neubau-Turbo muss jetzt starten, nicht erst morgen und schon gar nicht übermorgen."

Einmal im Jahr – immer im Mai – liefern die Statistiker laut Verband die Zahl der neu gebauten Wohnungen des Vorjahres. Das sei zu spät: "Das ist eine "Vergangenheitsstatistik". Um einen aktuellen Status über die Aktivität des Wohnungsbaus zu bekommen, muss es künftig eine monatliche "Bundesstatistik der Baubeginne geben", fordert der IG Bau-Chef. Es sei wichtig, genau zu wissen, für wie viele Wohnungen der Bau neu begonnen habe. "Denn wenn erst einmal die Bagger auf dem Bauplatz stehen, dann werden die Wohnungen in der Regel auch gebaut."

ABZ

ABZ

Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.

Alle Artikel

Weitere in Baupolitik

Alle anzeigen

Auftragsbestand am Bau gewachsen

Von dpa
/

Weitere von ABZ

Alle anzeigen