Bielefeld (ABZ). – Mit der Gründung der Vertriebsgesellschaft Goldbeck Elements GmbH öffnet der Baudienstleister Goldbeck seine industrielle Fertigung für den externen Markt. Kundenunternehmen profitieren eigenen Angaben zufolge von seriell gefertigten Bauelementen, die mehr Tempo beim Bauen ermöglichen sollen..
Goldbeck blickt auf über fünf Jahrzehnte Erfahrung im industriellen Bauen zurück. 1969 als Stahlbauer gegründet, bietet das Unternehmen heute alle Leistungen aus einer Hand – vom Entwurf über die Realisierung bis zum Betrieb.
Die eigene Fertigung bildet das Rückgrat der systematisierten Bauweise, sagt Goldbeck. Diese Methode soll weitgehende Kosten- und Terminsicherheit sowie das Einhalten hoher technischer und energetischer Standards gewährleisten.
Die Nachfrage nach industriell gefertigten Bauteilen ist nach Unternehmensangaben in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Goldbeck liefert dafür die passenden Elemente aus 15 eigenen Werken in Europa.
"Unsere Kunden profitieren von der Kombination aus industrieller Präzision, definierten Lieferzeiten und einer für ihre Bedürfnisse optimierten Lösung", erklärt Hanna Niemeyer, verantwortlich für den strategischen Vertrieb bei Goldbeck Elements. "Unsere Werke in Tschechien und Skandinavien produzieren bereits äußerst erfolgreich für den externen Markt. Nun wollen wir diese Erfolgsgeschichte in Deutschland und anderen europäischen Ländern fortführen. Um unsere Anstrengungen besser zu bündeln, haben wir die neue Vertriebsgesellschaft Goldbeck Elements geschaffen", so die Vertrieblerin
Das Angebot der Goldbeck Elements umfasst ein breites Spektrum industriell gefertigter Bauelemente für den Hoch- und Industriebau. Dazu zählen laut Anbieter Fertigbäder, Stahlbauteile wie Tragwerke, Pfosten, Stützen und Kranbahnen sowie Fassaden, Dächer und Firste. Ergänzt wird das Angebot nach eigenen Angaben durch Betonfertigteile und Metallbau wie Fenster, Türen und Brandschutzelemente.
Die Fertigung erfolgt nach klar definierten Qualitätsstandards und unter Einsatz automatisierter Fertigungsanlagen. Kunden haben zudem die Möglichkeit, Bauelemente aus CO2-reduziertem Stahl (Green Steel) sowie aus ressourcenschonenden Beton (Blue Concrete) zu beziehen.