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Großrazzia wegen Preisabsprachen

Von dpa

Düsseldorf/Potsdam (dpa). – Deutsche Ermittler haben die Straßenbau-Branche wegen mutmaßlicher Preisabsprachen ins Visier genommen. Wie die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mitteilte, kam es bereits Ende August zu Durchsuchungen bei 37 Unternehmen in elf Bundesländern. Bei der Razzia waren insgesamt rund 700 Polizisten und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft sowie des Bundeskartellamts im Einsatz. Zudem geht es um Bestechlichkeit in Behörden. Es bestehe der Verdacht, dass die Firmen "zum Teil noch unbekannten Amtsträgern Vorteile für Auskünfte und andere Diensthandlunge" gewährt haben, heißt es. Es geht um Reparaturarbeiten auf Straßen, die in Ausschreibungen vergeben worden waren. Aus Sicht der Ermittler ist es "kriminalistisch wahrscheinlich, dass den erreichten Vergaben Aufträge zugrunde lagen, die deutlich über dem Marktpreis lagen". Die Ermittler stellten zahlreiche Beweismittel sicher.

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