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Neubaustrecke Hannover-Hamburg erhält Bundestagsgenehmigung

Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat den Weg für eine Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg freigemacht. Mit bis zu 250 km/h Geschwindigkeit soll die Fahrzeit um 18 Minuten verkürzt werden.

Von dpa

Berlin (dpa) | Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat den Weg für eine Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg freigemacht. Zugleich sollen rund 250 Millionen Euro in Verbesserungen der bestehenden Strecke investiert werden. Der Antrag wurde von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken beschlossen.

Die geplante zweigleisige Neubaustrecke soll über Soltau und Bergen führen, teils entlang der A7 verlaufen und für Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h ausgelegt werden. Nach Angaben der Bahn soll sich die Fahrzeit zwischen Hamburg und Hannover um 18 Minuten verkürzen. Die bestehende Strecke ist laut DB mit bis zu 147 Prozent ausgelastet.

Parallel ist eine Sanierung der Bestandsstrecke vorgesehen. Die sogenannte Korridorsanierung ist bislang für 2029 geplant. Das Konzept wird derzeit vom Bundesverkehrsministerium und der Bahn überprüft.

Bis zum Baubeginn sind weitere Planungsphasen erforderlich. Laut Vorplanung sollen die Planfeststellungsunterlagen 2034 eingereicht werden, der Baubeginn ist für 2036 vorgesehen. Die Fertigstellung könnte 2050 erfolgen. Die Bahn rechnet mit Kosten von mindestens rund neun Milliarden Euro. Weitere Forderungen aus der Region könnten das Projekt verteuern.

dpa

dpa

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