Berlin (dpa). – Die Deutsche Bahn treibt im Berliner Süden den Ausbau der Strecke in Richtung Dresden und zum BER voran. Ein Jahr nach Beginn der Vorarbeiten werden erste Lärmschutzwände hochgezogen. Zwischen dem S-Bahnhof Lichtenrade und der Grenze zu Brandenburg errichten Arbeiter die dafür nötigen Pfosten. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, sollen im nächsten Jahr auch weiter stadteinwärts an der Attilastraße und dem Schichauweg Wände gebaut werden. Böschungen werden gerodet, Bahndämme verbreitert, Leitungen verlegt und Brücken gebaut. Von Ende 2025 an sollen auf der neuen 16 km langen Trasse entlang der S-Bahn Regional- und Fernzüge in Richtung Südosten fahren. Vom Berliner Hauptbahnhof zum neuen Hauptstadtflughafen gelangen Fahrgäste dann in 20 Min. Nach Dresden geht es dann in eineinhalb Stunden und damit gut eine halbe Stunde schneller als heute – vor allem, weil die Strecke für Tempo 200 ausgebaut wird, aber auch wegen des Abschnitts in Berlin. Die Bahn hält diesen auch für notwendig, um eine andere Strecke zu entlasten, die Richtung Südwesten aus Berlin herausführt, die Anhalter Bahn. Über diese fahren Züge auf die neue Schnellfahrstrecke nach München.
dpa
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