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HeidelbergCement unter Druck

Von dpa

Heidelberg (dpa). – Der Baukonzern HeidelbergCement setzt im Zuge der Corona-Pandemie den Wert seiner Besitztümer um 3,4 Milliarden Euro herab. Das betreffe überwiegend Vermögenswerte in Westeuropa, teilte das Dax-Unternehmen kürzlich mit. Das Unternehmen habe wegen der Corona-Krise die Geschäftsaussichten aller lokalen Einheiten überprüft und dabei die Werthaltigkeit des Portfolios neu eingeschätzt. Weil die erwarteten Gewinne zurückgehen, sinkt auch der Wert der Anlagen, geht aus der Mitteilung als wichtigster Grund für die Abschreibungen hervor. In Großbritannien bekommt das Unternehmen außerdem Gegenwind durch den Brexit. Und schließlich hat HeidelbergCement die Marktrisikoprämie erhöht – durch diesen bilanziellen Effekt sinkt der Wert der Vermögensgegenstände weiter. Zu zwei Dritteln betreffen die Abschreibungen das Portfolio, das HeidelbergCement 2007 durch den Kauf des britischen Baustoffherstellers Hanson bekommen hat. Ein Fünftel kommt durch den Zukauf von Italcementi im Jahr 2016 zustande. HeidelbergCement hatte im März wegen der Krise den Jahresausblick gestrichen.

dpa

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