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Baustoff Stahl bietet enorme Potenziale

Die deutsche Stahlbranche steht vor Herausforderungen wie hohen Energiekosten und Fachkräftemangel, bietet aber Potenzial durch Innovation und Nachhaltigkeit.

Von ABZ
Herausforderungen für Branche
Christian Wurst, Präsident Deutscher Stahlbau-Verband, sieht den Wirtschaftsstandort Deutschland vor erheblichen Herausforderungen. | Foto: DSTV

Düsseldorf (ABZ). – Deutschland steht als Wirtschaftsstandort vor erheblichen Herausforderungen, die sich aktuell auch in der Stahlbranche zeigen. Hierauf verweist Christian Wurst, Präsident Deutscher Stahlbau, in einem Statement des Verbandes. Hohe Energiekosten, umfangreiche Bürokratie und ein gravierender Fachkräftemangel würden die Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der Stahlbranche, sondern der gesamten Wirtschaft belasten. Strukturelle Hürden würden zudem Wachstum und Innovation hemmen und es erschweren, im internationalen Vergleich Schritt zu halten.

Im Gegensatz dazu könnten andere große Wirtschaftsstandorte von günstigeren Rahmenbedingungen profitieren und es möglich machen, produktiver und effizienter zu arbeiten.

Viele Unternehmen könnten somit in mehr Arbeitszeit investieren, diese optimal nutzen und zudem eine höhere Innovationsbereitschaft aufbringen. Durch eine solche Dynamik entstünden zudem bessere wirtschaftliche Voraussetzungen, die die Entwicklung neuer Technologien und effizienterer Prozesse befördern würden. Unterm Strich bleibe Stahl ein unverzichtbarer und stabiler Faktor – gerade in der Baubranche, sei es im Stahlverbundbau, im Hochbau oder bei Infrastrukturprojekten.

Auch wenn derzeit in der industriellen Fertigung, etwa in der Automobilbranche, Investitionsstaus und Herausforderungen zu verzeichnen seien, sollte es sich nur um temporäre Phänomene handeln, hofft Wurst. Die Zukunft der Branche liege vor allem in ihrer Innovationskraft. Gleichzeitig trügen die Unternehmen eine Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, indem sie nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit sichern würden, sondern auch Arbeitsplätze erhalten, faire Bedingungen schaffen und durch kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Belegschaft den Wandel aktiv mitgestalten könnten.

Nur durch diesen gemeinsamen Einsatz könnten wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung nachhaltig miteinander verbunden werden, so das Statement des Verbandspräsidenten.

Um beides gewährleisten zu können, bedürfe es einer massiven Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltiger Baustoffe und neuer Konstruktionstechniken. Denn nur so könne die Branche ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und dazu noch einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten, unterstreicht Wurst.

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