Walldorf (ABZ). – Der Bau- und Landmaschinenhersteller John Deere hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Nettogewinn von 1,289 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Damit sei ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen, als das Unternehmen noch 1,734 Milliarden US-Dollar verbuchen konnte.
Die weltweiten Umsätze und Einnahmen fielen demnach im dritten Quartal des Geschäftsjahres (Stand: 27. Juli 2025) um neun Prozent auf 12,018 Milliarden US-Dollar. In den ersten neun Monaten verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 18 Prozent auf 33,290 Milliarden US-Dollar. Die Maschinenumsätze beliefen sich auf 10,357 Milliarden US-Dollar im Quartal und 28,338 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten.
"Durch die proaktive Verwaltung des Lagerbestands haben wir die Produktion an die Nachfrage angepasst", erklärte John C. May, CEO und Vorstandsvorsitzender von Deere & Company. Laut May konnten sowohl das Unternehmen als auch die Vertriebspartner schnell auf Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse reagieren.
Die Sparte Großmaschinen und Präzisionslandtechnik verzeichnete im dritten Quartal Umsatzerlöse von 4,273 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht. Der Betriebsgewinn sank um 50 Prozent auf 580 Millionen US-Dollar. Laut Hersteller sind die Rückgänge auf geringere Liefermengen und ungünstige Preisentwicklung zurückzuführen.
Bei den kompakten Landmaschinen sowie Rasen- und Grundstückspflege blieben die Umsatzerlöse mit 3,025 Milliarden US-Dollar nahezu stabil (minus 1 Prozent). Der Betriebsgewinn ging leicht um zwei Prozent auf 485 Millionen US-Dollar zurück.
Die Sparte Bau- und Forstmaschinen erzielte Umsatzerlöse von 3,059 Milliarden US-Dollar, ein Minus von fünf Prozent. Der Betriebsgewinn sank deutlich um 47 Prozent auf 237 Millionen US-Dollar. Als Gründe nennt John Deere ungünstige Preisentwicklung und gestiegene Produktionskosten durch höhere Zölle.
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet John Deere einen Nettogewinn zwischen 4,75 und 5,25 Milliarden US-Dollar. Der Hersteller rechnet in verschiedenen Märkten mit unterschiedlichen Entwicklungen: In den USA und Kanada wird bei großen Landmaschinen ein Rückgang von etwa 30 Prozent erwartet, bei kompakten Landmaschinen sowie Rasen- und Grundstückspflege um etwa 10 Prozent.
Für Europa prognostiziert das Unternehmen eine gleichbleibende bis um 5 Prozent rückläufige Entwicklung. Bei Baumaschinen in den USA und Kanada geht der Hersteller von einem Rückgang um etwa 10 Prozent aus.