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Hybrid-Generator als emissionsfreie Alternative

Hitachi Energy präsentiert mit dem HyFlex Compact eine Lösung zur emissionsfreien Stromerzeugung. Diese Technologie verbindet Wasserstoff-Brennstoffzellen und Batterien für zuverlässige Energieversorgung an abgelegenen Orten.

Von ABZ
Hitachi Energy
Beim HyFlex Compact handelt es sich um einen Hybrid-Generator, der emissionsfreien Strom für temporäre und netzunabhängige Anwendungen bereitstellt. | Foto: Hitachi Energy

Zürich/Schweiz (ABZ) | Hitachi Energy hat einen Hybrid-Generator und flexiblen Energie-Hub, der emissionsfreien Strom für temporäre und netzunabhängige Anwendungen bereitstellt.

Das konfigurierbare System kombiniert Wasserstoff-Brennstoffzellen mit Hochleistungsbatterien und kann zusätzliche Energiequellen integrieren, um stabilen Wechselstrom (AC) als saubere Alternative zur herkömmlichen Diesel-Stromerzeugung zu liefern. Mit dem weltweit steigenden Strombedarf elektrifizieren Unternehmen in Industrie und Infrastruktur zunehmend ihre Abläufe und senken Emissionen – oft auch an Standorten, an denen Netzanschlüsse begrenzt oder gar nicht verfügbar sind. Dies erhöht die Nachfrage nach flexiblen Stromversorgungslösungen, die unter verschiedensten Betriebsbedingungen, von abgelegenen Standorten bis hin zu netzgekoppelten Umgebungen, zuverlässig arbeiten.

Die Bewältigung dieser Anforderungen erfordert Energielösungen, die über Einzeltechnologien hinausgehen und auf Systemexpertise sowie Integrationsfähigkeiten basieren. Der für den autarken (Stand-alone) oder netzgekoppelten Betrieb konzipierte HyFlex Compact vereint Wasserstoff-Brennstoffzellen, Batterien, Leistungselektronik, Kühlsysteme und Hilfsbetriebe in einem einzigen, tragbaren Gehäuse, gesteuert durch ein optimiertes Kontrollsystem. Das System wandelt über die Brennstoffzellen Wasserstoff in saubere Elektrizität um, wobei als Nebenprodukte lediglich Wärme und Wasser entstehen. Dank optionaler AC- und DC-Eingangsmodule kann der HyFlex Compact als mobiles Inselnetz (Microgrid) fungieren, das mehrere Energieanlagen miteinander verbindet. Dies ermöglicht einen effizienteren Betrieb und reduziert die Abhängigkeit von Wasserstoff, sobald zusätzliche Stromquellen zur Verfügung stehen.

»Vom Energiesystem wird heute verlangt, mehr Strom mit geringeren Emissionen und höherer Widerstandsfähigkeit zu liefern – oft an Orten, an denen das Netz nie für die heutigen Anforderungen ausgelegt war«, erklärt Marco Berardi, Head of Grid & Power Quality Solutions and Service bei Hitachi Energy. »HyFlex Compact führt verschiedene Technologien durch Systemintegrationskompetenz zusammen, um eine sichere Stromversorgung im Zuge der Evolution der Energiesysteme zu unterstützen und Unternehmen auf dem Weg zu einer emissionsärmeren Energieerzeugung zu begleiten.«

Die Einführung dieses flexiblen Energie-Hubs markiert nach Aussage der Verantwortlichen einen evolutionären Entwicklungsschritt, der auf früheren HyFlex-Entwicklungen von Hitachi Energy aufbaut. Erste Pilotprojekte untersuchten bereits Hydrogen-to-Power-Anwendungen und lieferten Erkenntnisse über die Integration von Brennstoffzellen, Leistungselektronik und Steuerungssystemen unter realen Betriebsbedingungen. Hitachi Energy baut sein Portfolio an flexiblen, emissionsarmen Lösungen weiter aus. Jüngste Investitionen in die Leistungselektronik – darunter die Einweihung des »Grid & Power Quality Solutions and Service Test Center« in Västerås (Schweden) sowie die Ankündigung eines neuen »Power Electronics Center of Competence« in den USA – heben den Fokus des Unternehmens auf die Stärkung von Technologien für sichere, bezahlbare und nachhaltige Stromnetze hervor, heißt es.

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