Hamburg (dpa). – Beschäftigte von Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief haben am Donnerstag der vergangenen Woche in Hamburg an der Baustelle am Stellinger A7-Tunnel mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt. Mit dem Warnstreik wollten sie den Druck auf den Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde erhöhen, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) mitteilte. Während des Ausstands, bei dem Teilnehmer Plastik-Ponchos mit der Aufschrift "Wir streiken!" und Fahnen mit dem Logo der IG Bau trugen, lief der Verkehr auf der Autobahn weiter. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6,8 Prozent, das Essener Unternehmen habe aber trotz guter Geschäftszahlen in der Corona-Pandemie zuletzt nur 1,5 Prozent angeboten. "Bei Hochtief kann von einer Krise nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Die Auftragsbücher sind voll, die Beschäftigten haben seit dem Frühjahr durchgearbeitet", sagte André Grundmann, Regionalleiter der IG Bau Nord. Den Angaben zufolge lag der Konzernumsatz von Hochtief im ersten Halbjahr trotz Corona-Pandemie bei 11,9 Milliarden Euro – und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Warnstreik am Stellinger Tunnel war laut IG Bau Teil bundesweiter Arbeitsniederlegungen.
Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.
Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verlangt einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China. Der Branchenverband VDMA hat ein entsprechendes Positionspapier aus dem vergangenen Sommer verschärft. Neu ist die Forderung nach Ausgleichszöllen auf Ebene der Warengruppen, wenn entsprechende I
München (dpa/lby). | Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA "vorsichtig optimistisch".
Nicht überall
Berlin (dpa) | Sparprogramme, Proteste und drohende Werksschließungen: Die Debatte um die Zukunft der Autoindustrie spitzt sich weiter zu. Der Verband der Automobilindustrie sieht weiteren Reformbedarf.
Inmitten der Debatte über Sparpläne
Berlin (ABZ). | Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Verbände der Bauwirtschaft loben die Entwicklung überwiegend.
Wunsiedel (dpa) | Der Nordosten Bayerns will von den Plänen des Lkw-Herstellers Daimler Truck für eine neue Produktionsstätte in Cheb (Eger) in Tschechien profitieren.
«Eine Investition dieser Größenordnung direkt vor
Berlin (dpa) | Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zu langsam voran. In Deutschland waren im Juli 88 Standorte mit 355 Ladepunkten
Berlin (dpa) | Bauministerin Verena Hubertz hält den von der Linken vorgeschlagenen Mietendeckel für unrealistisch. «Dinge müssen auch umgesetzt werden können, brauchen Mehrheiten, und deswegen ist das keine Option», sagte die
Stuttgart (dpa) | Die Zahl der Handwerksbetriebe ist erstmals seit längerer Zeit wieder leicht gestiegen. Ende Juni waren 145.266 Betriebe eingetragen, wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart mitteilte. Seit Jahresanfang