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Werksrundgang mit Ministerpräsident

Ministerpräsident Schweitzer besuchte Bomag, diskutierte Innovationen und Fachkräftesicherung. Bomag betont Nachhaltigkeit und globale Wettbewerbsfähigkeit durch moderne Fertigung.

Von ABZ
Hoher Besuch bei Bomag
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer besuchte den Baumaschinenhersteller Bomag in Boppard und sprach mit der Geschäftsleitung über Innovation, Standortentwicklung und regionale Verantwortung. | Foto: Bomag

Boppard (ABZ). – Mitte Mai besuchte der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, den Baumaschinenhersteller Bomag an dessen Stammsitz in Boppard.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen Gespräche mit der Geschäftsleitung zur Situation des Herstellers und den politischen Rahmenbedingungen sowie ein Austausch zu Innovationen, Fachkräftesicherung und Nachhaltigkeit in der Baumaschinenbranche, informiert Bomag.

Im Rahmen eines Werksrundganges durch mehrere Produktionsbereiche erhielt Ministerpräsident Schweitzer Einblicke in die moderne, digital unterstützte Fertigung am Standort Boppard, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Maschinen für den Weltmarkt produzieren, wie Bomag mitteilt. Dabei stehe vor allem die Fertigungsqualität im Vordergrund, um die anspruchsvollen Kunden zufriedenzustellen.

Auch aktuelle Trends der Branche kamen zur Sprache – etwa autonom fahrende Maschinen, Digitalisierung, alternative Antriebe und Baustellensicherheit. Bomag setzt hier nach eigenen Angaben immer wieder neue Standards in der Branche und entwickelt technische Innovationen zu marktreifen Lösungen. Beispiele hierfür sind das ION DUST SHIELD zur Feinstaubbeseitigung bei Fräsen, das myCOCKPIT Bedienkonzept für Tandemwalzen und Straßenfertiger sowie das mehrfach prämierte automatische Notbremssystem BOMAG EMERGENCY BRAKE ASSIST zur Erhöhung der Sicherheit auf der Baustelle.

"Innovation ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie", erklärte Dr. Ingo Ettischer, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) & Managing Director der Bomag-Gruppe. "Wir entwickeln Technologien, die den Straßenbau weltweit effizienter, sicherer und nachhaltiger machen – das Know-how und die Leidenschaft dafür spürt man hier am Standort Boppard ganz deutlich, sie sind ein prägender Bestandteil unserer Unternehmenskultur."

Ein weiteres Schwerpunktthema war laut dem Unternehmen die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Bedeutung der industriellen Ausbildung. Bomag investiere seit Jahren gezielt in die Qualifizierung junger Menschen und fördere kontinuierlich die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeitenden – sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich. Teilweise geschehe dies auch im Rahmen von Qualifizierungsinitiativen in Kooperation mit der Transformationsagentur RLP. "Wir sehen es als unsere Verantwortung, Menschen eine Perspektive zu geben – mit fundierter Ausbildung, langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten und einem attraktiven Arbeitsumfeld", so Katja Hahn, Chief HR Officer. "Dafür entwickeln wir unter anderem zusammen mit den Behörden Qualifizierungsprogramme und sprechen damit die benötigten Fachkräfte auch überregional an."

Ministerpräsident Schweitzer nutzte abschließend die Gelegenheit, vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Rolle von Bomag als bedeutendes Industrieunternehmen in Rheinland-Pfalz zu würdigen: "Die Bomag steht beispielhaft für die Innovationskraft und industrielle Leistungsfähigkeit in Rheinland-Pfalz. Als Weltmarktführer mit tiefen Wurzeln in der Region verbindet die Bomag technologische Kompetenz mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Boppard und einer mitbestimmten Belegschaft. Die Breite des Produktportfolios, die hohe Fertigungstiefe und die Investitionen in Aus- und Weiterbildung zeigen, dass hier zukunftsorientiert gearbeitet wird." Besonders beeindruckt habe ihn, wie konsequent hier in moderne Produktionsprozesse investiert werde – das sei eine wesentliche Voraussetzung dafür, um auch in einem sich wandelnden globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Bomag GmbH stellt Baumaschinen für die Boden-, Asphalt- und Müllverdichtung her. Sie beschäftigt weltweit mehr als 2500 Mitarbeiter.

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