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Geschäftsklima in Ostdeutschland sinkt weiter

Das Stimmungsbarometer für die regionale Wirtschaft Ostdeutschlands sinkt weiter. Sowohl aktuelle Lage als auch Erwartungen werden schlechter bewertet.

Von dpa
ifo-Institut meldet
Wenn auf einer Baustelle niemand arbeitet, kann das am Fachkräftemangel liegen. (Abb.: Einfamilienhäuser im Bau am Stadtrand von Leipzig. ) | Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas

Dresden (dpa). - Das Stimmungsbarometer für die regionale Wirtschaft Ostdeutschlands sinkt weiter. Sowohl aktuelle Lage als auch Erwartungen werden schlechter bewertet.

Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft verschlechtert sich weiter. Wie das ifo-Institut in Dresden mitteilt, sank der Geschäftsklimaindex im Juli von 92,3 auf 90,2 Punkte. Die befragten Unternehmen bewerteten sowohl die aktuelle Lage als auch ihre Erwartungen für die kommenden Monate schlechter.

Dem Institut zufolge kühlte sich unter anderem das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe ab. Die Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage negativer ein als im Vormonat, während ihre Erwartungen unverändert blieben.

Auch im Dienstleistungssektor fiel der Geschäftsklimaindex im Juli. Die Unternehmen bewerteten ihre laufenden Geschäfte deutlich schlechter und zeigten sich auch für die kommenden Monate pessimistischer.

Im Handel war ebenfalls eine Abkühlung des Geschäftsklimas zu verzeichnen. Sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel berichteten die Unternehmen von schlechteren Geschäften im Vergleich zum Juni. Auch der Ausblick für beide Handelszweige verschlechterte sich - vor allem im Großhandel.

Im Bauhauptgewerbe sank die Stimmung ebenfalls. Die befragten Bauunternehmen beurteilten ihre Geschäftslage schlechter als im Juni und zeigten sich auch für die Zukunft weniger optimistisch.

Das Ifo-Geschäftsklima Ostdeutschland basiert auf rund 1.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes. Sie werden gebeten, ihre aktuelle Geschäftslage zu bewerten und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

dpa

dpa

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