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Wohnungsbau leidet stärker unter Auftragsmangel

Der Wohnungsbau leidet verstärkt unter Auftragsmangel; 52,9% der Firmen betroffen. Zinssenkungen zeigen noch keine Wirkung, doch weniger Pessimismus verbreitet sich.

Von ABZ

München (ABZ). –Der Auftragsmangel im Wohnungsbau hat sich verschärft. 52,9 Prozent der Unternehmen berichteten im September davon, nach 50,6 Prozent im August. "Die Zinssenkungen der Zentralbank konnten noch keinen Effekt entfalten", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. "Die Kreditzinsen für Haushalte für den Wohnungsbau sind weiterhin hoch."

Das Geschäftsklima im Wohnungsbau habe sich verbessert, obwohl die Zahl der Aufträge stärker zurückging als im Vormonat. Die Unternehmen zeigten sich weniger pessimistisch mit Blick auf die kommenden Monate. "Von einem Hoffnungsschimmer zu sprechen, wäre aber übertrieben. Die Lage im Wohnungsbau ist weiterhin ernst", sagt Wohlrabe.

Es wurden weniger Aufträge storniert. Die Quote liegt nach ifo-Angaben nun bei 11,2 Prozent nach 11,7 Prozent im September. Rund jedes fünfte Unternehmen berichtete trotz der Krise noch von einem Fachkräftemangel.

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