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Branche fordert Notplan für Wohnungsbau von Geywitz

30 Spitzenverbände der Bau- und Immobilienwirtschaft fordern einen milliardenschweren Notplan für den Wohnungsbau von Bauministerin Klara Geywitz (SPD).

Von dpa
30 Spitzenverbände der Bau- und Immobilienwirtschaft
Neubauwohnungen werden am Stadtwald gebaut. Die Immobilienbranche hat angesichts der Probleme beim Bau vor dramatischen Engpässen auf dem Wohnungsmarkt gewarnt. | Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Berlin (dpa). - 30 Spitzenverbände der Bau- und Immobilienwirtschaft fordern einen milliardenschweren Notplan für den Wohnungsbau von Bauministerin Klara Geywitz (SPD). Es zeichne sich ein zunehmender Abwärtstrend beim Neubau ab, mehr und mehr Vorhaben würden auf Eis gelegt, warnte das Branchen-Bündnis. Der Staat müsse deshalb jetzt entschieden gegensteuern.

Die Verbände fordern in einem 6-Punkte-Plan unter anderem neue Fördermöglichkeiten. Allein beim klimafreundlichen Neubau von Wohnungen sei eine Verzehnfachung der staatlichen Hilfen nötig. Statt 1,1 Milliarden müssten pro Jahr mindestens 10 Milliarden Euro eingeplant werden. Wer wenig verdiene, müsse zudem einen Bonus bekommen.

Wichtig sei auch, den Kauf von Altbauwohnungen und Wohnhäusern zu unterstützen, wenn diese anschließend energetisch modernisiert würden. Außerdem müsse die Förderung für sozialen Wohnungsbau von Bund und Ländern um ein Vielfaches aufgestockt werden. Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse müssten deutlich schneller werden.

Nach einem Bericht der Funke Mediengruppe schrieb das Bündnis einen „Brandbrief” unter anderem an Geywitz.

dpa

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