Stattgart (dpa). – Die Bestellungen im baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau haben zum Jahresende angezogen. Im November gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat bei den Neubestellungen ein Plus von preisbereinigt 13 Prozent, wie der Landesverband des VDMA in Stuttgart mitteilte.
Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von real 12 Prozent. Die leichte Stabilisierung der Auftragslage verschaffe dem Maschinenbau im Südwesten etwas Luft. Die Orders aus dem Inland konnten um 25 Prozent zulegen, während auf den Auslandsmärkten ein Plus von 7 Prozent verzeichnet wurde. Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselbranchen im Land.
Sie zählte im Jahr 2024 331 500 Beschäftigte in über 1500 Unternehmen. Auch im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum von September bis November 2025 lagen die Bestellungen um insgesamt 3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Auftragseingänge im Inland legten im Vergleichszeitraum um 9 Prozent zu, und im Ausland wurde ein kleines Plus von 1 Prozent verbucht. Aber für die elf Monate von Januar bis November 2025 liegt der Auftragseingang weiterhin 2 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Eine Auftragsdynamik, die einen echten Aufschwung einleite, sei angesichts der geopolitischen Spannungen aktuell nicht in Sicht.
Das Inlandsgeschäft sank im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA um 23 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland erhöhten sich um 29 Prozent. Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich von September bis November 2025 lagen die Bestellungen insgesamt um real 1 Prozent über dem Wert des Vorjahres.
Die Bestellungen aus dem Inland verringerten sich um 10 Prozent, während die Auslandsorders um 5 Prozent zulegten. "Der November bescherte dem bayerischen Maschinen- und Anlagenbau einen erfreulichen Zuwachs bei den Neuorders.
Für die bereits ausgewerteten ersten elf Monate des Jahres 2025 zeigten die Auftragsbücher insgesamt ein Plus von real 7 Prozent. Dennoch fehlt es an echter Wachstumsdynamik', sagt Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern und ergänzt: "Gerade das Inlandsgeschäft schwächelt nach wie vor. Die Bundesregierung muss nun endlich die lange aufgeschobenen Reformen umsetzen und den Mittelstand spürbar entlasten."