Landau (ABZ). – Viele rheinland-pfälzische Städte klagen über nicht genutzte Wohnungen und überdurchschnittlich langen Leerstand – dringend benötigte Unterkünfte etwa für Familien oder Studierende würden zweckentfremdet, heißt es unter anderem in Mainz, Trier und Speyer.
Die Universitätsstadt Landau hatte vor fast zwei Jahren eine Satzung erlassen, der zufolge längerer Leerstand begründet werden muss - und mit Bußgeld bestraft werden kann.
"Von den 715 der Stadt gemeldeten Leerständen sind mittlerweile 202 Objekte wieder bewohnt", teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Mit den rund 500 leerstehenden Objekten betrage die Leerstandsquote in Landau etwa 2,5 Prozent. Der Stadtverwaltung zufolge zeigen sich nahezu alle Eigentümerinnen und Eigentümer kooperationsbereit.