Bei Pervacrete besteht die Gesteinskörnung aus Körnern einer Korngruppe, die durch ein Zementleimgemisch an den Kontaktstellen miteinander verkleben. | Foto: Heidelberger Beton/Michi Voit
Heidelberg (ABZ). – Mehr Sicherheit und weniger Lärm auf der Fahrbahn: Im Hinblick auf das immer größer werdende Verkehrsaufkommen und die immer häufiger vorkommenden Extremwetterlagen wie z. B. Starkregen hat HeidelbergCement eine Infrastrukturlösung parat: Den offenporigen Beton Pervacrete. Pervacrete ist ein sogenannter Einkornbeton, der im Verkehrswegebau als Trag- und/oder Deckschicht für sehr heterogene Anwendungsbereiche eingesetzt werden kann. Bei diesem Einkornsystem besteht die Gesteinskörnung – im Unterschied zu herkömmlichen Betonrezepturen mit verschiedenen, möglichst dicht gepackten und optimal zusammengesetzten Korngruppen – aus Körnern einer Korngruppe. Diese sind nur durch ein Zementleimgemisch an den Kontaktstellen miteinander verklebt.
Die entstandenen Hohlräume werden dabei vom Zementleim oder Feinmörtel nicht aufgefüllt – eine gewünschte und vorteilhafte Eigenschaft des offenporigen Betons. Rd. 15 bis 20 % des Materials bestehen aus Poren, sodass anfallendes Wasser auf Verkehrsflächen problemlos versickern kann. Die Gefahr von Aquaplaning und Sprühnebel wird deutlich reduziert. Der offenporige Beton reduziert laut Hersteller außerdem sehr effizient das Reifen-Fahrbahn-Geräusch von rollenden Rädern und die Schallabstrahlung – bei allen Geschwindigkeiten und unabhängig vom Reifentyp. Das Geräuschminderungspotenzial offenporiger Fahrbahnbetone kann bis zu 5 dB betragen, was einer Halbierung des Lärms entspricht – dies gilt insbesondere auch bei Gleisbetten für Hochgeschwindigkeitsstrecken im Schienenverkehr. Pervacrete von Heidelberger Beton ist somit eine konstruktive Lösung für den Straßenbau, wenn es um Lärmminderung und Versickerungsfähigkeit geht.
Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.
Berlin (ABZ) | Ein Forschungskonsortium entwickelt im Projekt »BitKOIN« einen synthetischen Hüttensandersatz aus Mineralwolleabfällen. Die ersten Testbetone übertreffen wohl die Erwartungen.
Das von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Projekt läuft seit
Nürnberg (ABZ) | Technologische und logistische Herausforderungen musste Cemex beim Neubau der neuapostolischen Kirche in der Nürnberger Altstadt am Pegnitzufer lösen.
Beim Neubau der neuapostolischen Kirche in der Nürnberger Altstadt am
Berlin (ABZ) | Die 90 Jahre alte Ammerbrücke wurde saniert. Dabei kamen statisch mitwirkende Instandsetzungssysteme von StoCretec zum Einsatz.
Die rund 90 Jahre alte Ammerbrücke zwischen Rottenbuch und Bad Bayersoien ist
Die BeBoSa 2026 verspricht als führende Fachausstellung der Betonbohr- und -sägebranche spannende Einblicke in aktuelle Technologien und Produktneuheiten. Mit über 50 Ausstellern und umfangreichen Präsentationen bietet sie eine Plattform für Austausch und Networking.
Salzgitter (ABZ). – Die Posniak Recycling GmbH erweitert ihren Standort in Salzgitter nach eigenen Angaben um die erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestkontaminierte Stähle und Metalle in Deutschland.
Mithilfe von Hochdrucktechnik sollen
Bielefeld/Minneapolis (ABZ). – Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck und die US-amerikanische M.A. Mortenson Company haben ein Joint Venture gegründet. Ziel ist es nach Angaben der Unternehmen, ab 2027
Meppen (ABZ) | Ritchie Bros. veranstaltet am 17. und 18. September 2026 seine September-Auktion am Standort Meppen. Nach Angaben des Unternehmens werden dabei Gebrauchtmaschinen ohne Mindestpreis versteigert. Das Angebot umfasst
Wien|Österreich (ABZ) | Porr hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Auftragsbestand um 4,4 % auf 9.839 Millionen Euro gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich das Periodenergebnis um 23,