Wustermark (ABZ). – Die brandenburgische Gemeinde Wustermark hat Anfang April die bevorstehende Fertigstellung einer wichtigen Verkehrsinfrastruktur gefeiert. Der rund 1,8 km lange Neubau des Kuhdammwegs dient als neue Zufahrt zum Güterverteilzentrum und umfasst auch die Verbreiterung der Kuhdammbrücke über den Havelkanal.
Die Trasse ist Teil der neuen Direktverbindung von der BAB 10 zur B 5 und erschließt den Innovationspark "2WU+", den die Dibag Industriebau AG im Auftrag der ETC Deutscher Industriebau GmbH realisiert. Beide Unternehmen gehören zur Doblinger Unternehmensgruppe.
Bereits 2023 hatte sich Virtus Data Centers Flächen für ein Rechenzentrum gesichert. Auf weiteren Baufeldern mit rund 300.000 m² will die Doblinger Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren bedarfsgerecht entwickeln.Die Bauarbeiten für die erste von zwei großen Gewerbehallen laufen seit Januar. Die rund 30.000 m² große Halle 1 wird zusammen mit einem zweigeschossigen Büro- und Sozialgebäude errichtet und ist bereits zu 30 % vermietet.
Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 geplant. Anschließend folgt Halle 2 mit gut 24.000 m² Fläche. Im südlichen Bereich sind kleinere Gewerbehallen und teilbare Gewerbehöfe für kleine und mittelständische Betriebe vorgesehen.
Das Nutzungsspektrum umfasst Produktions-, Montage- und Lagerflächen sowie Raum für Forschung, Entwicklung und Büros.
Zu den Nachhaltigkeitsmerkmalen gehören Fassaden- und Dachbegrünung, Photovoltaik-Anlagen, Regenwasserversickerung und Flächen zur Förderung der Biodiversität. Eine neue Bushaltestelle mit Fahrradstellplätzen verbessert die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) begrüßt natürlich die derzeitige Entwicklung: "Der innovative, nachhaltige und zukunftsträchtige Entwicklungsansatz, der gemeinsam mit der Kommunalpolitik erarbeitet wird, lässt auf eine hohe Attraktivität des Gewerbestandortes hoffen."