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Sensoren überwachen Betonage bei Brückenbau

Drahtlose Betonsensoren revolutionieren die Überwachung beim Bau der A 46-Umgehungsbrücke, ermöglichen präzise Qualitätssicherung und minimieren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Von ABZ
Innerhalb von 18 Tagen istalliert
Bei der Installation der A 46-Umgehungsbrücke im Rahmen des britischen High-Speed-2-Programms haben drahtlose Betonsensoren eine entscheidende Rolle gespielt. | Foto: PERI UK

Kenilworth/England (ABZ). – Bei der Installation der A 46-Umgehungsbrücke im Rahmen des britischen High-Speed-2-Programms haben drahtlose Betonsensoren eine entscheidende Rolle gespielt. Das 14 500 t schwere Bauwerk wurde laut Angaben der Beteiligten in nur 18 Tagen erfolgreich installiert..

Die A 46 verbindet Coventry, Kenilworth und Leamington Spa mit der M40 und stellt eine zentrale Verkehrsachse dar. Um Verkehrsbehinderungen zu minimieren, errichtete das Bauunternehmen Balfour Beatty VINCI (BBV) die Betonrahmenkonstruktion mit einem Volumen von 4300 m³ zunächst neben der Trasse und schob sie anschließend über einen neu ausgehobenen Straßenabschnitt ein.

Nach dem Einschub mussten auf beiden Seiten rund 400 m³ Beton verfüllt werden. Die besondere Schwierigkeit lag in den hohen, geschlossenen Hohlräumen ohne direkte Sichtlinie. Eine visuelle Kontrolle der Betonage war nicht möglich.

Die Lösung entwickelten Peri UK und Vemaventuri gemeinsam: ein Echtzeit-Betonerkennungssystem mit 24 drahtlosen PHONO-Sensoren, die mit einer zentralen Plattform verbunden waren. Das eingesetzte Team konnte damit den Fluss des selbstverdichtenden Betons live überwachen.

Während des dreitägigen Betonageprozesses mit über 800 m³ Material ließ sich so die vollständige Füllung sicherstellen. Bei Bedarf konnten die Verantwortlichen Pumpenleitungen umschalten und die erforderliche Steiggeschwindigkeit von etwa 0,9 m/h einhalten.

"Die Peri/Vemaventuri-Betonerkennungssensoren waren eine unschätzbare Unterstützung für unsere Qualitätssicherung während des Brückeneinschubs", erklärt Maurice Dowling, Works Manager bei Balfour Beatty VINCI.

"Sie gaben uns die Sicherheit, Kontrolle und Nachverfolgbarkeit, die für einen so kritischen Vorgang erforderlich sind."

Das Projekt wurde nach Herstellerangaben vorzeitig und fehlerfrei abgeschlossen. Gleichzeitig entstanden minimale Beeinträchtigungen für den Verkehr. Eine digitale Dokumentation soll den Aussagen entsprechend sowohl die strukturelle Integrität als auch die langfristige Compliance sicherstellen.

Vemaventuri ist eine Tochtergesellschaft von Peri und nach eigenen Angaben Vorreiter im Bereich Betonsensorik. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für mehr Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit auf der Baustelle.

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