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Stihl verstärkt Präsenz in Afrika

Stihl expandiert in Afrika mit neuen Marketinggesellschaften in Marokko und Kamerun, um Wachstumschancen in Nord- und Zentralafrika zu nutzen.

Von ABZ
Internationale Expansion
Mit einem Astdurchschnitt weihte Dr. Nikolas Stihl symbolisch die beiden jüngsten Stihl-Gesellschaften in Afrika ein. | Foto: STIHL

Waiblingen/Casablanca/Douala (ABZ). – Stihl hat seine Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent weiter ausgebaut. Mit der Gründung von Marketinggesellschaften in Marokko und Kamerun will das Unternehmen nach eigenen Angaben das Wachstumspotenzial in Nord- und Zentralafrika erschließen.

Das schwäbische Familienunternehmen ist bereits seit mehr als 60 Jahren in Afrika aktiv. Mit den neuen Tochtergesellschaften in Casablanca (Marokko) und Douala (Kamerun) deckt Stihl nun fünf Regionen Afrikas ab. Zusammen mit der bestehenden Repräsentanz an der Elfenbeinküste und den Vertriebsgesellschaften in Kenia und Südafrika hat das Unternehmen seine Präsenz auf dem Kontinent vervollständigt. Die offizielle Einweihung der Stihl North Africa Limited fand im Februar 2025 nach dem Bezug eigener Räumlichkeiten in Casablanca statt.

Bei der dreitägigen Veranstaltung wurden Workshops, Best Practices und Produktvorführungen für teilnehmende Händler und Importeure aus Afrika und dem Nahen Osten angeboten. "Unser Geschäft in Afrika hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt und die Aussichten auf dem gesamten Kontinent sind vielversprechend. Der Markt spielt daher eine Schlüsselrolle in unserer langfristigen Strategie", erklärte Dr. Nikolas Stihl, Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender, während der Einweihung in Marokko. Alexandre Gueguen, Geschäftsführer von Stihl North Africa Limited und Vertriebsleiter für die frankophonen Länder Afrikas, betont die Notwendigkeit regionaler Marktstrategien. .

Die Marktanforderungen unterscheiden sich dabei deutlich: In Marokko gibt es laut Gueguen viele Privatanwender, die Gartengeräte wie Rasenmäher benötigen.

Aber auch Profiprodukte wie Olivenernter kommen in landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz. In Kamerun hingegen spiele die Agrar- und Forstwirtschaft eine bedeutendere Rolle, weshalb dort vor allem traditionelle Benzin-Motorsägen gefragt seien.

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