Mannheim (ABZ). – Deere & Company verzeichnet im zweiten Quartal des Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 1,804 Milliarden US-Dollar oder 6,64 US-Dollar je Aktie. Im Vergleich betrug der Nettogewinn im zweiten Quartal des Vorjahres 2,37 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 8,53 US-Dollar je Aktie, lag also deutlich höher.
Für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres belief sich der auf Deere & Company entfallende Nettogewinn auf 2,673 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 9,82 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 4,121 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 14,74 US- Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum.
Weltweit fielen die Umsätze und Einnahmen im zweiten Quartal 2025 um 16 Prozent auf 12,763 Milliarden US-Dollar beziehungsweise um 22 Prozent auf 21,272 Milliarden US-Dollar in den ersten sechs Monaten. Die Maschinenumsätze beliefen sich auf 11,171 Milliarden US-Dollar im Quartal und 17,98 Milliarden US-Dollar für die ersten sechs Monate, verglichen mit 13,61 Milliarden US-Dollar und 24,097 Milliarden US-Dollar in den Vorjahreszeiträumen.
John C. May, der CEO und Vorstandsvorsitzende von Deere & Company, sagte, dass die Kunden des Unternehmens absolute Priorität genössen. "Ich bin in diesem Quartal unglaublich stolz auf unsere Teams, die trotz der herausfordernden Marktdynamik eine außergewöhnliche Leistung erbracht haben. Ihr Engagement und ihre harte Arbeit haben maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Kunden weiterhin hochwertigen Service und hochwertige Produkte erhalten, wie sie es von John Deere erwarten", so May.
Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Nettogewinn in Höhe von 4,75 bis 5,5 Milliarden US-Dollar erwartet. "Trotz der kurzfristigen Herausforderungen auf dem Markt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft", erklärte der CEO. "Unser Engagement, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten, spiegelt sich in den kontinuierlichen Investitionen in fortschrittliche Produkte, Lösungen und Fertigungskapazitäten wider. In den nächsten zehn Jahren werden wir weiterhin erhebliche Investitionen in unserem Kernmarkt USA tätigen."
Die Ergebnisse für die aktuelle Periode wurden laut May von einigen besonderen Effekten beeinflusst. Die Kosten für zusätzliche Zölle in den einzelnen Segmenten seien in den Produktionskosten und anderen Positionen enthalten. Dadurch wurden die Kostensenkungen in diesen Kategorien im Vergleich zum Vorjahr teilweise ausgeglichen.
Die Umsätze mit Großmaschinen und Präzisionslandtechnik sind im zweiten Quartal durch geringere Liefermengen gesunken. Der Betriebsgewinn hat sich vor allem durch geringere Liefermengen, einen schlechteren Produktmix und ungünstige Umrechnungskurse verringert. Der Effekt konnte teilweise durch geringere Produktionskosten und bessere Preise ausgeglichen werden.
Die Umsatzerlöse der Sparte Bau- und Forstmaschinen sind im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls gesunken. Auch hier haben sich die Liefermengen verringert. Auch der Betriebsgewinn hat sich verringert. Gründe hierfür sind nach eigenen Angaben ein schlechterer Produktmix sowie schlechtere Preise.