Kassel (dpa). –Der Düngerkonzern K+S rechnet nach einem trägen ersten Halbjahr und der jüngsten Senkung des Jahresgewinnziels mit positiveren Trends in den kommenden Monaten. Nachdem der Kalidüngerpreis in Brasilien die Bodenbildung hinter sich habe, dürften die positiven Impulse nun überwiegen, sagte K+S-Chef Burkhard Lohr laut Mitteilung vom Donnerstag.
Das Werk Werra mit dem Standort Unterbreizbach (Wartburgkreis) ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Wegen der Schwäche der Kalipreise im zweiten Quartal sowie den Folgen eines Hafenstreiks in Kanada, wo K+S erst vor wenigen Jahren das große Werk Bethune errichtet hat, musste Lohr beim operativen Gewinnziel für 2023 Ende Juli erneut zurückrudern. Im zweiten Quartal fiel der Umsatz der Nordhessen auf 826 Millionen Euro, nach einem Rekord im Vorjahresquartal von 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bei der Vorlage endgültiger Zahlen mitteilte.