Erfurt (dpa). – Das Tauziehen in der Bundesregierung um die Finanzierung von Straßenbauprojekten hat nach Angaben des Infrastrukturministeriums in Erfurt keine negativen Auswirkungen auf Thüringen.
"Es gibt keine Informationen, dass es zu Verzögerungen kommt. Wir gehen davon aus, dass sich der Bund an bisherige Zusagen hält", sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage in Erfurt. Derzeit liefen Bauprojekte an mehreren Bundesstraßen in Thüringen. Oder sie seien in Planung, wie etwa die 1,5 Kilometer lange Werratalbrücke auf der B 62 als Teil der Ortsumfahrung von Bad Salzungen. Inzwischen sollen bei der Finanzierung von Neu- und Ausbauprojekten für Straßen und Schienen Unklarheiten in der Bundesregierung ausgeräumt worden sein. "Alles, was baureif ist, wird gebaut", hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beratungen des Koalitionsausschusses von Union und SPD kürzlich betont.