Hamburg (ABZ). – Shell hat mit dem Shell Renewable Diesel (HVO) einen paraffinischen Kraftstoff entwickelt, der laut Hersteller bis zu 90 % CO2-e-Emissionen einsparen kann. Der Kraftstoff wird aus Abfall- und Reststoffen gewonnen und ist ohne Umrüstung in Baumaschinen einsetzbar.
Im Shell Technology Centre Hamburg, einem der größten Forschungszentren Europas von Shell, werden neben E-Antrieben auch Kraftstoffe unter realitätsnahen Bedingungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt.
Der Shell Renewable Diesel ist ein paraffinischer Kraftstoff ohne Beimischung von FAME (Biodiesel) und wird aus Abfall- und Reststoffen gewonnen. Für den Einsatz bei Kippern, Baggern und schweren Baumaschinen bietet Shell Renewable Diesel nach Herstellerangaben mehrere Vorteile: Es ist keine Umrüstung der Maschinen nötig, die lokalen Emissionen (NOx, Partikel, Ruß) werden reduziert, und es entstehen weniger Geräusche und Geruch. Zudem soll sich die Luftqualität verbessern. Mit der Zulassung durch die 10. BImSchV ist der Weg für den flächendeckenden Einsatz frei – auch an öffentlichen Tankstellen.
Shell will damit Bauunternehmen unterstützen, die ihre Flotten emissionsärmer und gleichzeitig wirtschaftlich betreiben wollen.
Für Anwender, die Wert auf die Effizienz ihrer Fahrzeuge und Maschinen legen, bietet Shell den FuelSave Diesel mit der Dreifach-Reinigungsformel an. Diese sorgt laut Hersteller für eine gründlichere Reinigung wichtiger Komponenten des Kraftstoffsystems und kann Ablagerungen an wichtigen Motorenteilen verhindern. Dadurch sollen Kraftstoffeinsparungen von bis zu 3,75 % möglich sein.
Die Kraftstoffformel hilft nach Angaben von Shell, Ablagerungen an den Einspritzdüsen und IDEA (Interne Diesel-Einspritzdüsen-Ablagerungen) zu beseitigen, das Abgas-Rückführungs-System (AGR) vor Ablagerungen zu schützen und damit die Fahrzeug-Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Die Kraftstoffe werden über deutschlandweit ansässige Shell-Markenpartner bis zur Hoftankstelle geliefert, wie das Unternehmen mitteilt.