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Schüler entwickeln nachhaltige Aussichtstürme

Schüler entwickelten nachhaltige Aussichtstürme im Wettbewerb Junior.ING. Gewinner: "The braided Tower" und "Drehende Steuerhinterziehung". 262 Teilnehmer.

Von ABZ
Kreativität und Technik
Am 30. April 2025 fand die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs Junior.ING in der Staatskanzlei Potsdam statt. | Foto: BBIK

Potsdam (ABZ). – Die Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK) hat Ende April in der Staatskanzlei Potsdam die Landespreise des diesjährigen Schülerwettbewerbs Junior.ING verliehen. Unter dem Motto "Turm – Hoch hinaus" waren Schülerinnen und Schüler aufgerufen, Modelle von Aussichtstürmen zu entwickeln..

Mit 135 angemeldeten und 116 eingereichten Modellen aus 28 Schulen war die Beteiligung nach Angaben der Veranstalter beachtlich. Insgesamt nahmen 262 Schülerinnen und Schüler teil, die zusammen insgesamt etwa 2829 Stunden in ihre Projekte investierten, so der Verband. Der Wettbewerb wurde vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) sowie vom Verband der Deutschen Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) unterstützt.

"Der diesjährige Wettbewerb hat uns einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an technischen Lösungen und Innovationen ist", erklärte BBIK-Geschäftsführerin Anja Schellhorn. Besonders erfreulich sei, dass viele Modelle nachhaltige Aspekte einbezogen hätten. Die Jury bewertete die Arbeiten nach Kriterien wie Funktionalität, Originalität, Verarbeitungsqualität und Gestaltung.

In der Alterskategorie I (bis Klasse 8) ging der erste Platz an das Modell "The braided Tower" von fünf Schülern der Grundschule Auf dem Seeberg in Kleinmachnow. Die Jury lobte besonders den gelungenen Materialmix aus nachwachsenden Rohstoffen.

In der Alterskategorie II (ab Klasse 9) siegten Jean Klemstein und Roman Müller vom Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf mit ihrem Modell "Drehende Steuerhinterziehung". Ihr Turm überzeugte durch seine Formgebung und sei statisch einwandfrei. Die Stabilität und die saubere Verarbeitung seien beeindruckend.

Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für die Verknüpfung von schulischem Lernen mit praktischer Erfahrung: "Hier treffen Kreativität und technisches Denken auf Teamarbeit und Durchhaltevermögen – Kompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft dringend brauchen."

Die Brandenburgische Ingenieurkammer sieht den Wettbewerb als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und zur Stärkung des technischen Verständnisses bei jungen Menschen. Die Kammer plant bereits den nächsten Wettbewerb für 2026.

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