Vilvoorde/Belgien (ABZ). – Der Maschinenbauer Komatsu hat unlängst die Markteinführung des WA700-8 Radladers angekündigt.
Nach Unternehmensangaben sammelten die Ingenieure des Unternehmens zunächst Kundenfeedback, ehe sie mit der Entwicklung der Maschine begannen. Dabei hätten sie festgestellt, dass Sicherheit, Betriebskosten pro Tonne, CO2-Emissionen, maximale Einsatzzeiten und Fahrerkomfort höchste Priorität hätten.
Die Berücksichtigung des Feedbacks soll zur Konstruktion einer leistungsstarken Maschine mit modernsten Funktionen und Technologien geführt haben. Zu den Vorzügen des Radladers zählt Komatsu ferner herausragende Stabilität und Nutzlast, ein großes Schaufelvolumen und extreme Haltbarkeit.
"Ich freue mich, den WA700-8 jetzt in Europa vorstellen zu können. Er passt perfekt zu unserem 60-Tonnen-Muldenkipper und wird mit seiner Leistung, der großen Kabine und vielen Sicherheitsfunktionen zweifellos jeden Fahrer begeistern," sagt Jo Monsieur, Deputy General Manager Product Marketing bei Komatsu Europe. "Nach einer mehr als zehnjährigen Entwicklungsphase ist dieser fortschrittliche Gigant nun bereit, seinen rechtmäßigen Platz in den Steinbrüchen und Minen in ganz Europa einzunehmen."
Der Radlader ist nach Angaben des Unternehmens mit einem robusten 578 kW Motor von Komatsu ausgerüstet und bietet die Leistung, die in herausfordernden Bergbaueinsätzen erforderlich ist. Die Kombination aus gesteigerter Motorleistung, hohem Drehmoment, einem neuen effizienten Kühlsystem und gesenkten Hydraulikverlusten führe zu schnellen Spielzeiten und sehr guter Kraftstoffeffizienz.
Auch Umweltschutzaspekte spielten bei der Entwicklung des WA700-8 eine große Rolle, teilt der Hersteller mit. Durch die vollständige Einhaltung der Abgasvorschriften nach EU Stufe V könnten Kunden sich mit dieser Maschine auf jede Ausschreibung bewerben. Zudem kann die Maschine mit B20-Biodiesel oder HVO-Kraftstoff betrieben werden, erklärt Komatsu.
Sicherheit und Fahrerkomfort
Ein umfangreiches Sicherheitspaket soll zur Standardausrüstung des WA700-8 gehören, darunter Notausschalter, zertifizierte Hub- und Verzurrösen sowie Trennschalter für Batterie, Anlasser und Hydraulik. Die ebenfalls serienmäßige, komplette LED-Beleuchtung soll exzellente Sicht und Sicherheit bei Dunkelheit gewährleisten. Die großzügige Kabine erlaubt eigenen Angaben zufolge komfortables Arbeiten. Der Beifahrersitz vereinfache Fahrertrainings. Das neue Joystick-Lenksystem sowie die EPC-Bedienhebel sollen eine präzise und leichte Bedienung der Maschine ermöglichen. Über ein Bluetooth-Radio kann der Fahrer sein Mobiltelefon mit der Stereoanlage des Radladers verbinden.
Der WA700-8 ist laut Komatsu auf einfache Wartungsarbeiten ausgelegt und mit wartungsfreien Batterien für minimale Stillstandzeiten ausgestattet. Ein zentrales Service Center mit Tank- und Nachfüllstutzen sowie Probenentnahmeports ermögliche die einfache und sichere Handhabung von Betriebsmitteln.
Komatsu bietet für den WA700-8 umfangreichen Support in Form von Komtrax Stufe 5 und Komtrax Plus für ultimatives Flottenmanagement an. Auch das Wartungsprogramm Komatsu Care soll zur Zuverlässigkeit der Maschine beitragen.
Datenpotenzial nutzen
Durch die Integration von Smart Quarry Site hat das Baustellenmanagement Zugriff auf Produktionsvisualisierungen und Echtzeitinformationen zu Maschinenbewegungen, -einsatz und -leistung. Diese Übersicht ermöglicht eine optimierte Leitung des Steinbruchs bzw. der Mine und sorgt für höhere Produktivität und Effizienz der Flotte, verspricht Komatsu.
Des Weiteren ermögliche eine automatische Überprüfung der Maschine vor Arbeitsbeginn eine proaktive Problemerkennung. Das auf dem Kabinen-Display angezeigte Echtzeit-Feedback steigere die Effizienz und Sicherheit.