Zum Inhalt springen

Kurzfristig weniger Aufträge im Bau

Im April 2023 sanken kurzfristig die Bestellvolumina im deutschen Bauhauptgewerbe um 1,5%, trotz eines Jahresanstiegs von 2,3%. Tiefbauaufträge stiegen um 7,9%, während Hochbau um 4,2% fiel.

Von dpa

Wiesbaden (dpa). – Das Bauhauptgewerbe in Deutschland hat im April kurzfristig weniger Aufträge erhalten. Im Vergleich zum März fiel das um Preisänderungen und Kalender- sowie Saisoneinflüsse bereinigte Bestellvolumen um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt jetzt berichtete.

Im Vergleich zum April 2023 gingen aber 2,3 Prozent mehr Aufträge ein. Vor allem im Tiefbau kamen neue Aufträge rein (+ 7,9 Prozent), während im Hochbau eine um 4,2 Prozent geringere Nachfrage herrschte.

Einschließlich der Preiserhöhungen ergab das insgesamt ein jahresbezogenes nominales Auftragswachstum von 10,1 Prozent. Deutlich aufgeholt haben die Unternehmen beim Umsatz. Nach einem schwachen Start ins Jahr stiegen die Erlöse im April um 11,3 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro, wie die Statistiker ausführten. Preisbereinigt betrug das Wachstum in dem Monat 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In den ersten vier Monaten haben die realen Umsätze damit exakt das Vorjahresniveau erreicht. Nominal, also einschließlich der Preiserhöhungen, sind sie um 0,9 Prozent gestiegen.

dpa

dpa

Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

Alle Artikel

Weitere in Marktentwicklung

Alle anzeigen

Weiter keine Trendwende in Sicht

Von dpa
/

Weitere von dpa

Alle anzeigen

Daimler Truck plant Lkw-Produktion in Cheb

Von dpa
/