Berlin (ABZ). – Die begrünbare Lärmschutzwand "R3" der Rau Lärmschutzwände Geosystem GBK GmbH kommt bei immer mehr Bauprojekten in Europa zum Einsatz. Das System kann laut Hersteller bis zu einer Höhe von sechs Metern ohne Betonfundament gebaut werden und soll durch geringen Flächenverbrauch und das Verfüllen mit Aushub die Kosten senken.
Nach Herstellerangaben sind europaweit bereits mehr als 600 Projekte mit der Rau Klimawand "R3" mit Höhen von bis zu 11 m realisiert worden. Die Wand passt sich allen Kurvenradien an und reduziert durch ihre begrünte Oberfläche die Feinstaubbelastung. "Unser Konzept der begrünbaren Lärmschutzwand hat sich voll durchgesetzt.
Die Rau Klimawand "R3" ist der Inbegriff für ökologischen und ökonomischen Lärmschutz. Denn die Installation der Klimawand ohne Betonfundamente spart Zeit und Geld. Außerdem bietet sie den Planern ganz neue Freiheiten, wenn es darum geht, flexiblen und preiswerten Emissionsschutz zu realisieren", erklärt Henning Knief, Geschäftsführer der Rau Lärmschutzwände Geosystem GBK GmbH.
Geschützter Lebensraum für Zauneidechsen
Die nach Unternehmensangaben größte Klimawand der Welt steht in Duisburg. Sie ist 2,6 km lang, 10 m hoch und schützt die Bewohner im Wohngebiet "6-Seen-Wedau – Wohnen am Wasser" vor dem Lärm des angrenzenden Bahnverkehrs. Die Spezialisten von Rau haben in der Rekord-Klimawand 70.000 t Erde verfüllt und sie mit 13.000 Kletterpflanzen begrünt.
Die Rau Klimawand "R3" in Duisburg bietet den Anwohnern des 60 ha großen Areals laut Hersteller nicht nur Lärmschutz, sondern auch einen geschützten Lebensraum für Zauneidechsen auf einer Sichtfläche von 40.000 m². Im neuen Wohngebiet entstehen auf ehemaligen Bahnflächen bis zu 3000 Wohneinheiten in vier Quartieren.
Gegenüber Stein-Gabionen und Betonwänden lässt sich die Klimawand "R3" nach Herstellerangaben um bis zu 50 % günstiger installieren. Aufgrund ihrer Bepflanzung sorgt sie für eine Feinstaubabsorption. Gegenüber aufgeschütteten Erdwällen punktet die Rau-Klimawand durch die Flächenausnutzung. Für eine 4 m hohe Rau-Wand wird laut Hersteller eine Gesamtbreite von 2,4 m (1,4-Meter-Wand plus je 50 cm Pflanzstreifen) benötigt. "Das macht pro Wandmeter eine Flächenersparnis von fast 8 Quadratmetern aus. Wenn Kommunen diese Fläche zusätzlich als Bauland verkaufen, können sie sich durch diesen Flächengewinn sogar die kompletten Installationskosten für den Bau unserer Lärmschutzwand erwirtschaften", erklärt Knief.
Die Rau-Wände haben nach Herstellerangaben eine Lebensdauer von bis zu 80 Jahren bei geringem Pflegeaufwand. "Bei uns muss nicht kostenintensiv gemäht werden, es reicht, wenn man alle paar Jahre mal mit der Heckenschere über die Wand geht", sagt Henning Knief. Das Unternehmen bietet Planern, Architekten und Ingenieurbüros die kompletten Ausschreibungsunterlagen, Zertifikate, Prüf- und Leistungsberichte sowie Produktschnitte zum Download auf der Homepage an (www.rau.de).
Die ökologischen Lärmschutzwände von Rau bieten Sicht-, Schall- und Lärmschutz von Anfang an. Die Begrünung der Wand entwickelt sich schnell und von selbst auf einem Spezialtextil. Wandmaterial und Oberflächenstruktur der ökologischen Lärmschutzwände bieten nach EN ISO 140-3 die bestmögliche Schalldämmung und den höchsten Standard bei der Schallabsorption.
Die bepflanzten Lärmschutzwände von Rau schlucken nicht nur den Schall, sondern auch Abgase und tragen durch die Austauschprozesse bei der Photosynthese nachhaltig zum CO2-Gleichgewicht bei. Die Wände nutzen den Regen und kommen somit ohne künstliches Bewässerungssystem aus, informiert das Unternehmen. Rau verwendet ein UV-beständiges, Spezialtextil, das extra für das Unternehmen produziert wird.
Stückverzinkte Trägerprofile und Gittermatten
Durch ein Stecksystem entfallen aufwändige Schweißarbeiten. Das System wird von Fachkräften vor Ort aufgestellt, kann aber auch als Bausatz geliefert werden.
Die massiven und stückverzinkten Trägerprofile und Gittermatten des vorgefertigten Korbgerüsts sind korrosionsbeständig und so stark dimensioniert, dass statische Anforderungen erfüllt werden, heißt es von Seiten des Unternehmens. Mit wenig Aufwand können sogar Photovoltaik-Module montiert werden. Mit dieser weltweit einzigartigen Kombination können Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bereits nach vier Jahren Geld verdienen, ist das Unternehmen überzeugt.