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Ausbildungszahlen erneut auf Rekordniveau

Von ABZ
Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk
LBM-Azubis-2025 - Vergleich Entwicklung zu Restwirtschaft. | Abb.: LandBauTechnik – Bundesverband

Essen (ABZ). – Der LandBauTechnik – Bundesverband e.V. meldet für das Jahr 2025 erneut stabile und auf hohem Niveau liegende Ausbildungszahlen im Beruf der Land- und Baumaschinenmechatronikerinnen und -mechatroniker. Nach Angaben des Verbandes sind bundesweit 10.357 Auszubildende in diesem Beruf tätig. Damit wird laut Verband das dritte Jahr in Folge ein Höchststand erreicht.

Bundesinnungsmeister Norbert Stenglein erklärt: »Wir sind begeistert, dass wir 2025 exakt 10.357 Azubis in unseren Beruf verzeichnen dürfen – ein abermaliger Spitzenwert und ein Erfolg für die Starke Typen-Kampagne«.

Die Gesamtzahl setzt sich nach Angaben des Verbandes aus 8.928 Auszubildenden im handwerklichen Bereich sowie 1.429 Auszubildenden im IHK-Bereich zusammen. Die Ausbildung erfolgt sowohl nach der Handwerksordnung (HwO) als auch nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Insgesamt verteilen sich die Ausbildungsverhältnisse auf 2.847 Ausbildungsstätten.

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg der handwerklichen Ausbildungsverhältnisse um 1,6 %. Damit entwickelt sich das Gewerk laut Verband leicht über dem Durchschnitt des Gesamthandwerks, das im gleichen Betrachtungszeitraum ein Wachstum von rund 1,0 % verzeichnete.

Nach Bundesländern zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen. Zuwächse wurden insbesondere in Niedersachsen und Bremen (+3,5 %), Nordrhein-Westfalen (+3,2 %), Baden-Württemberg (+4,6 %) sowie Mecklenburg-Vorpommern (+9,4 %) festgestellt. Rückgänge wurden unter anderem in Brandenburg und Berlin (–7,5 %), Hessen (–3,3 %), Schleswig-Holstein und Hamburg (–2,1 %) sowie Thüringen (–5,1 %) verzeichnet.

Die Fachberatungs- und Informationsstellen (FIS) des Verbandes weisen darauf hin, dass die 8.928 handwerklichen Auszubildenden sich rechnerisch auf 2.847 Ausbildungsbetriebe verteilen, was im Durchschnitt 3,14 Auszubildende pro Betrieb entspricht. Die Verteilung auf die Lehrjahre gilt laut Verband als ausgeglichen, mit Anteilen von rund 23 bis 28 % je Ausbildungsjahr.

Der Anteil weiblicher Auszubildender liegt im Jahr 2025 bei 3,92 % und damit leicht über dem Vorjahreswert von 3,48 %. Der Verband verweist zugleich darauf, dass der Anteil im Vergleich zu anderen Bereichen des Handwerks weiterhin unterdurchschnittlich sei, jedoch eine kontinuierliche Steigerung erkennbar sei.

Die Quote vorzeitiger Vertragslösungen wird mit 5,7 % angegeben und gilt laut Verband als stabil. Dies werde als Hinweis auf eine hohe Zufriedenheit in den Ausbildungsbetrieben gewertet.

Bundesgeschäftsführer Dr. Michael Oelck betont die Weiterentwicklung der Ausbildungs- und Karriereangebote: »Wir bieten mit dem neuen Karriereplan vielfältige Möglichkeiten«.

Zu den Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung zählt die Branchenkampagne »Starke Typen«, die nach Angaben des Verbandes von 61 Partnern unterstützt wird. Die Kampagne adressiert potenzielle Auszubildende über digitale Kanäle sowie über Messen, Schulen und Betriebe.

Der Verband verweist zudem auf die zunehmende Bedeutung von digitalen Kompetenzen und nachhaltigem Arbeiten im Berufsbild. Neben handwerklichen Fähigkeiten würden verstärkt Kenntnisse in Systemtechnik und Digitalisierung benötigt.

Nach Einschätzung des Verbandes bleibt der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers aufgrund seiner technischen Breite und der Einsatzfelder in Landtechnik, Bauwirtschaft sowie Kommunaltechnik weiterhin attraktiv für Nachwuchskräfte.

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