Berlin (ABZ). – "Wir sind die Branche, auf die es jetzt ankommt", betonte vor Kurzem Präsident Matthias Fiedler bei der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Leitungstiefbau e. V. (GLT) in Berlin.
Mit dem angekündigten Sondervermögen für Infrastruktur von 500 Milliarden Euro stehe der Leitungsbau vor großen Herausforderungen, die aber auch eine gute Geschäftsentwicklung bedeuteten. "Wir bauen die nötige Infrastruktur und die Netze, die dieses Land benötigt. Das Geld ist da, die Bürokratie soll verkürzt werden und unsere Branche verfügt über die notwendigen Kapazitäten", sagte Fiedler.
Für GLT-Mitgliedsunternehmen sind momentan verschiedene politische Initiativen relevant: der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Anbindung von Wind- und Photovoltaikanlagen sowie der flächendeckende Breitbandausbau. "Wenn wir diese Aufträge generationengerecht umsetzen wollen, geht das nur mit Qualität", unterstrich der GLTR-Präsident. Ein wichtiges Anliegen des Verbands bleibt die Schaffung eines vollständigen Betreiberregisters für leitungsgebundene unterirdische Infrastrukturen.
Die GLT setzt sich in diesem Bereich für mehr Transparenz ein. Auf der Versammlung kam es zu einigen personellen Veränderungen im Verband: Karl Jelinski wurde nach 15 Jahren im Präsidium verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt. Als sein Nachfolger wurde Dietmar Luck von der Leonhard Weiss GmbH & Co. KG ins Präsidium gewählt.