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Eine gläserne Lösung gegen den städtischen Lärm

Das Unternehmen Rau bietet mit der "Rau Vista" eine gläserne, transparente Lärmschutzwand an, die Licht und Sicht gewährleistet und leicht zu warten ist.

Von ABZ
Licht und Stille
Mit der volltransparenten Lärmschutzwand "Rau Vista" lassen sich Gebäudeteile optisch harmonisch miteinander verbinden, erklärt der Hersteller. | Foto: Rau Lärmschutz

Berlin (ABZ). – Das Unternehmen Rau hat eine innovative Lösung für den urbanen Lärmschutz geschaffen. "Rau Vista" heißt die voll transparente Lärmschutzwand aus Glas, die nicht nur überall für Ruhe sorgt, sondern auch für freie Sicht und maximalen Lichteinfall..

Lärmschutzwände aus Glas kommen nicht nur in Wohnquartieren zum Einsatz, sondern häufig auch in viel frequentierten Innenstadtbereichen wie zum Beispiel in Fußgängerzonen, an Durchgängen, an Bahnsteigen oder Sportstätten. Ihr Vorteil: Sie sind transparent, lassen viel Licht durch und werfen keinen Schatten.

Die Vista eigne sich nicht nur als klassische Lärmschutzwand, sondern auch für die Verbindung von Gebäuden, sagt Henning Knief, der Geschäftsführer der Rau Geosystem GBK GmbH. "Die Berliner Traufhöhe von 23 Meter lässt sich locker realisieren", stellt er fest.

Einsatz in "Problemzonen"

Auch für den Einsatz in "Problemzonen" ist die Rau Vista laut Knief bestens geeignet. "Falls mal Graffiti-Sprayer am Werk waren, kann man die betroffenen Elemente leicht und schnell austauschen. Wir haben dafür extra ein neues Montagesystem mit Raster entwickelt, welches den Scheibenwechsel revolutioniert. Der Austausch der Elemente klappt innerhalb von zwei Stunden und dazu braucht es nicht einmal einen Kran."

Die Vista-Elemente sind nach Unternehmensangaben nicht teurer als herkömmliche transparente Lärmschutzelemente. Die Scheiben der Rau-Vista-Lärmschutzelemente sind in ein Aluminium-Profil eingelassen, dessen umlaufende Leisten mit einem Spezialwerkzeug gelöst werden können. Eine beschädigte oder verschmutzte Scheibe und ihre Dichtung werden entfernt, dann wird die neue Scheibe mit den Dichtungsgummis bestückt und dann wieder in den Rahmen eingesetzt. Schließlich werden die umlaufenden Aluminium-Leisten wieder mit dem Spezialwerkzeug eingesetzt und die Lärmschutzwand ist in kürzester Zeit wieder intakt, informiert das Unternehmen.

Planer, Architekten und Auftraggeber können bei der Rau Vista zwischen zwei Optionen wählen: Plexiglas ist sehr leicht sowie witterungs- und UV-beständig, während Verbundsicherheitsglas besonders robust und widerstandsfähig ist. Beide Ausführungen der Rau Vista erreichen nach eigenen Angaben eine Luftschalldämmung von DLR = 25 dB und entsprechen damit der höchsten Lärmschutzklasse (Gruppe 3).

Bei der Gestaltung völlig frei

Es versteht sich, dass die Rau Vista auch mit dem passenden Vogelschutzdekor ausgestattet werden kann. "Bei der Gestaltung sind wir völlig frei, da können unsere Auftraggeber ihrer Kreativität wirklich freien Lauf lassen und sogar künstlerische Akzente setzen, sofern sie das wollen", erklärt Knief.

Nach eigenen Angaben kann auch eine Kombilösung mit anderen Lärmschutzprodukten mit Holz oder Aluminium installiert werden. "In der Montage unterscheidet sich die Rau Vista nicht von gängigen Lärmschutzwänden", so Henning Knief.

Das Konzept kommt an, wie die stetig steigende Nachfrage zeigt. "Unsere Lärmschutzwände aus Glas haben sich auf Anhieb zu einer gefragten Alternative zu den klassischen Lärmschutzwänden aus Holz, Aluminium oder Beton entwickelt. Das ist auch kein Wunder, denn durch diese optischen Lösungen brechen wir ein Stück weit Grenzen auf und verschmelzen Lärmschutzwand mit Fassadenbau", sagt der Geschäftsführer.

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