Almere/Niederlande (ABZ). – Yanmar Europe B. V. hat mit dem symbolischen Setzen des ersten Pfahls den Baubeginn für die Erweiterung seines Ersatzteillagers in Almere markiert. Die neue 1300 Quadratmeter große Anlage ergänzt das bestehende European Parts Centre (EPC), das als Logistikzentrum für den Vertrieb von Ersatzteilen in Europa und Afrika dient.
Das Erweiterungsprojekt wurde laut Yanmar notwendig, da die bestehende Anlage aufgrund steigender Nachfrage nach Ersatzteilen und höherer Anforderungen an die logistische Flexibilität regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Mit dem zusätzlichen Lagerraum soll das EPC künftig mit einer Auslastung von 80 bis 90 Prozent arbeiten können, was nach Angaben des Unternehmens für die betriebliche Stabilität, Lieferzuverlässigkeit und weiteres Wachstum entscheidend ist.
Der Neubau entsteht direkt neben dem bestehenden Lager und wird vollständig in die vorhandene Infrastruktur integriert, um maximale betriebliche Effizienz zu gewährleisten. Während der gesamten Bauphase bleibt der laufende Lagerbetrieb nach Herstellerangaben uneingeschränkt funktionsfähig.
Bei der Planung wurden laut Yanmar aktuelle Standards für Nachhaltigkeit und Effizienz berücksichtigt. Mit der Investition in eine moderne Logistikinfrastruktur will das Unternehmen seine Marktposition stärken und sich für zukünftige Anforderungen rüsten.
Yanmar Europe beliefert Kunden aus verschiedenen Branchen in Europa und Afrika mit Motoren und Industrielösungen. Das Unternehmen betont, dass die erweiterten Lagerkapazitäten, ein rund um die Uhr verfügbares Servicesystem und ein leistungsfähiges Logistiknetzwerk für schnelle und zuverlässige Ersatzteillieferungen sorgen sollen. Dies ermögliche den Kunden, Betriebszeiten ihrer Maschinen zu maximieren und ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren.
Die Inbetriebnahme der Lagererweiterung ist nach Unternehmensangaben für das erste Quartal 2026 geplant.