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Ausblick für Betriebe bleibt negativ

Der Aufschwung lässt für viele Handwerksbetriebe auf sich warten. Entsprechend negativ beurteilen sie ihre Geschäftslage. In einem Sektor ist die Lage besonders schwierig.

Von dpa

Chemnitz (dpa). - Das Handwerk in Südwestsachsen vermisst weiterhin Aufbruchsignale aus der Politik und blickt pessimistisch in die Zukunft. Laut neuer Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Chemnitz bewerten fast alle Bereiche ihre aktuelle Lage als eher schlecht.

Besonders schwierig sei die Situation im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Auf dem Bau hielten sich sowohl private als auch gewerbliche Auftraggeber derzeit zurück, ebenso die öffentliche Hand.

An der Frühjahrsumfrage haben sich den Angaben nach mehr als 600 Betriebe beteiligt. Der daraus errechnete Geschäftsklimaindex liege in etwa so niedrig wie 2009 kurz nach der Finanzkrise, hieß es.

„Die Gefahr ist groß, dass diese Krise sich immer weiter verstärkt, denn der Trend hält seit 2020 an”, erklärte Kammerpräsident Frank Wagner. Die Gründe für die Malaise seien vielfältig. Die Politik in Land und Bund müsse rasch die Weichen für einen Aufschwung stellen, mahnte er. Dazu gehörten nachhaltiger Bürokratieabbau, Steuererleichterungen und Investitionen in die Infrastruktur. „Das ist alles auch kurzfristig umsetzbar und sollte daher auf der Prioritätenliste ganz oben stehen.”

dpa

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