Mainz (dpa). – Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz sind vom Umweltministerium bisher mehr als 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau im stark betroffenen Ahrtal bewilligt worden. Das "mit Abstand" meiste Geld sei mit etwa 98,5 Millionen Euro an den Kreis Ahrweiler gegangen, teilte das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz und Umwelt mit. Vor allem die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung seien mit dem Geld finanziert worden. In der ersten Phase des Wiederaufbaus sei es vor allem um Aufräumarbeiten und provisorische Lösungen gegangen, sagte Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz. "Fast alle Wasserleitungen und Abwasserkanäle waren nach der Flutkatastrophe unbrauchbar oder zerstört." Insgesamt hatten die betroffenen Kommunen beim Klimaschutzministerium laut Mitteilung Investitionskosten in Höhe von rund 1,76 Milliarden Euro angemeldet.
dpa
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