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Rückläufige Nachfrage belegt Baukrise

MIRO warnt vor Baukrise: Nachfrage nach Gesteinsrohstoffen rückläufig, Baumarkt leidet. Bau-Turbo soll Schwung bringen, Genehmigungsdruck erschwert Situation. #MIRO #Bau-Turbo #Baukrise

Von ABZ
Mineralische Rohstoffe
Aus einer Rohranlage strömt angeschlemmter Quarzsand. Zum dritten Mal in Folge ist 2024 die Nachfrage nach mineralischen Gesteinsrohstoffen wie Sand, Kies, Quarzsand und Naturstein gesunken. | Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb | Michael_Helbig

Berlin (ABZ). – Anlässlich des jüngst in Kraft getretenen "Bau-Turbo" mahnt der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), dass sich die anhaltende Baukrise auch deutlich bei der Baurohstoffproduktion zeige.

Zum dritten Mal in Folge sei 2024 die Nachfrage nach mineralischen Gesteinsrohstoffen wie Sand, Kies, Quarzsand und Naturstein um rund 30 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen gelte als verlässlicher Indikator für die Bauaktivität und sie zeige unmissverständlich, dass zu wenig gebaut werde.

"Der 'Bau-Turbo' ist dringend notwendig, um die Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Gleichzeitig dürfen wir aber nicht übersehen, dass die Rohstoffgewinnung selbst unter einem erheblichen Genehmigungsdruck steht", erklärt Susanne Funk, Mitglied der MIRO-Geschäftsführung. "Wenn die Baukonjunktur wieder anzieht, werden die Engpässe bei der Erweiterung und Erschließung von Gewinnungsstätten spürbar. Eine zu restriktive Genehmigungspraxis rächt sich dann doppelt – bei der Rohstoffversorgung und bei den Baukosten."

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