Nussbaumen/Schweiz (ABZ). – Die Liebherr-Mobilbagger A 909 Compact und A 911 Compact kombinieren Wendigkeit, Leistung und Präzision. Entwickelt für enge Baustellen und anspruchsvolle Einsätze, überzeugen sie nach Herstellerangaben mit starker Hydraulik, feinfühliger Steuerung und hohem Komfort.
Die beiden Kompakt-Bagger sind leistungsstarke Maschinen, die neue Standards in ihrer jeweiligen Klasse setzen und Kunden eine optimale Lösung für deren vielseitige Einsätze bieten sollen.
Der A 909 Compact und der A 911 Compact zeichnen sich durch einen geringen Heckschwenk- (1,5 m bzw. 1,6 m) und Frontschwenkradius (2 m bzw. 2,1 m) aus. Die Abmessungen des Wendekreises von nur 3,86 m unterstreichen die Kompaktheit der beiden Liebherr-Maschinen. Gleiches gilt für den Hüllkreis. In Kombination mit dem Gesamtgewicht von 9,7 t beim A 909 und 10,8 t beim A 911 sind die beiden Mobilbagger sicher und flexibel insbesondere bei beengten Platzverhältnissen einsetzbar.
Des Weiteren punkten die beiden Mobilbagger mit großer Stabilität und enormen Grabkräften, was eine hohe Umschlagleistung und Produktivität gewährleistet – selbst bei Arbeiten in harten Böden. Der leistungsstarke Motor mit wahlweise 55 kW oder 8 kW ist je nach Ausführung mit einem SCR-System und einer Ladeluftkühlung ausgestattet. Ein perfekt abgestimmtes Hydrauliksystem ermöglicht flexible, parallele Arbeitsbewegungen bei optimaler Versorgung aller Verbraucher. Gleichzeitig sorgt das Hydrauliksystem für höchste Leistungsfähigkeit und wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Dank der hervorragend abgestimmten Gesamtkonstruktion überzeugen sowohl der A 909 Compact als auch der A 911 Compact mit ausreichenden Tankintervallen. Dadurch ist ein effizientes Arbeiten bei geringen Betriebskosten möglich.
Die robuste und zuverlässige Unterwagenkonstruktion mit integriertem Fahrantrieb bietet aufgrund der hohen Zugkraft eine bestmögliche Beschleunigung. Die daraus resultierende hohe Fahrgeschwindigkeit verringert die Transportzeit, womit sich Kosten einsparen lassen. Für ein komfortables Fahrverhalten sorgen die Liebherr-Standardreifen. Diese gewährleisten maximale Stabilität und sind in mehreren Ausführungen, wie beispielsweise als Zwillings- oder Einzelreifenvarianten verfügbar. Mit den verschiedenen sogenannten Speeder-Versionen sind Geschwindigkeiten bis maximal 37 km/h möglich. Zudem schaffen Neukonstruktionen im Bereich des Oberwagens eine maximale Geländegängigkeit: Die Räder können bei einer Pendelbewegung der Achse weiter in Richtung Oberwagen eintauchen. In Kombination mit der Bodenfreiheit und dem Pendelwinkel des Unterwagens führt dies beim A 909 Compact und A 911 Compact zu höchster Traktion, heißt es seitens des Unternehmens.
Mit dem intelligenten und serviceorientierten Maschinenaufbau präsentieren sich die kompakten Mobilbagger mit einem durchdachten Wartungskonzept. Die Langlebigkeit der hochwertigen Komponenten sorgt für geringe Servicekosten und damit für eine geringe Ausfallzeit für Wartung und Service. Betrachtet auf den gesamten Lebenszyklus, bewegen sich die Gesamtkosten von Anschaffung bis Abverkauf auf einem niedrigen Niveau – ohne Abstriche bei der Qualität.
Eine Vielzahl an Komponenten ist wartungsfrei, sodass keine tägliche Wartung notwendig ist. Sollte dennoch eine Wartung nötig sein, sind die wichtigsten Teile vom Boden aus erreichbar, wodurch eine einfache, schnelle und vor allem sichere Wartung erfolgen kann. Dies gilt ebenso beim Betanken des A 909 Compact und A 911 Compact. Die hohe Verfügbarkeit an Ersatzteilen und die bewährte Liebherr-Servicequalität runden das hervorragende Gesamtpaket im Hinblick auf Wartung und Service ab.
Durch die intelligente Anordnung innerhalb der Führerkabine sind alle relevanten Bedienkonsolen und Joysticks optimal zu erreichen und zu bedienen. Die serienmäßig verbaute Bediensystematik INTUSI (Intuitives User Interface) erlaubt eine individuelle Belegung der Funktionen und damit höchste Flexibilität beim täglichen Arbeiten. INTUSI gliedert die verschiedenen Funktionskategorien thematisch oder situationsbedingt in Apps, die an die Bedienung eines Smartphones erinnern. Das ermöglicht dem Fahrenden, weiterhin sicher und komfortabel mit der wachsenden Zahl an Funktionen zu arbeiten. Das Bedienkonzept erlaubt eine große Individualität für den Fahrenden: die Anordnung der Funktionen lassen sich nach den Wünschen des Maschinenführenden anpassen und im jeweiligen Fahrerprofil übergreifend speichern.