Berlin (ABZ) | Die neue Fachmesse MODULAR BUILD für modulares, serielles und industriell vorgefertigtes Bauen hat mit einem Kick-off in der rbb Dachlounge in Berlin den Auftakt genommen. Vertreter aus Politik, Verbänden, Bauindustrie, Architektur, Forschung und Technologie diskutierten über Möglichkeiten, industrielle Bauweisen stärker in der Bauwirtschaft zu etablieren. Die Messe soll vom 2. bis 4. November 2027 erstmals auf dem Gelände der Messe Berlin stattfinden.
Zu den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zählten unter anderem Staatssekretär Dr. Olaf Joachim aus dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Vertreter der Bundesarchitektenkammer. Auch Unternehmen und Institutionen wie Goldbeck, Züblin, Nokera, Alho, Kleusberg, Meyer Werft und die Fraunhofer-Allianz BAU waren vertreten.
Praxisbeispiele aus dem Schiffbau lieferten Lars Kruse von der Meyer Werft und Heiko Sandersfeld von EMS PreCab / AIP Innenprojekt. Sie erläuterten, wie standardisierte Prozesse, die frühzeitige Abstimmung von Planung und Produktion sowie industrielle Vorfertigung in der Branche umgesetzt werden. Patrick Haas von Google Deutschland ergänzte die Beiträge um digitale Technologien und deren Bedeutung für vernetzte Planungs- und Produktionsprozesse.
Unterstützung erhält die MODULAR BUILD durch den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB). Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller betonte in einer Videobotschaft die Bedeutung einer Plattform, die die gesamte Wertschöpfungskette vernetzt und serielle sowie modulare Bauweisen stärker für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums nutzbar macht.
Die Fachmesse steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Veranstalter ist die Hinte Expo & Conference GmbH. Die Plattform soll Produkte und Verfahren des modularen und seriellen Bauens vorstellen sowie den Austausch zwischen Herstellern, Bauunternehmen, Planern und Technologieanbietern fördern.