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Restaurierung historischer Kirche in Irland

Modulgerüstsysteme wie RINGSCAFF werden bei der Restaurierung der Abbey Presbyterian Church in Dublin genutzt. Besondere Herausforderungen waren die Dachüberbrückung, Auskragungen und die schonende Materiallieferung.

Von ABZ
Modulgerüste auf der Grünen Insel im Einsatz
Devine Scaffolding verbaute 70 t RINGSCAFF-Modulgerüst von Scafom-rux sowie einen Aufzugroboter der Firma Kewazo für effizienten Materialtransport an der Abbey Presbyterian Church in Dublin. | Foto: Scafom-rux

Dublin/Irland (ABZ). – Während Modulgerüstsysteme vom Typ Ringlock laut Hersteller in Deutschland bereits etabliert sind, findet es nun auch bei Gerüstbauern in UK und Irland immer mehr Anklang. So auch geschehen bei der Sanierung der Abbey Presbyterian Church in Dublin, wo auf das Modulgerüstsystem RINGSCAFF von Scafom-rux gesetzt wurde.

Bereits James Joyce berichtete in seinen Werken von der Abbey Presbyterian Church, die seit dem 19. Jahrhundert im Herzen Dublins steht.

Für ihre Restaurierung mussten die Gerüstbauer von Devine Scaffolding Services Ltd das benötigte 68 m hohe Gerüst so konstruieren, dass die historische Struktur nicht belastet wurde. Neben 70 t RINGSCAFF-Modulgerüst verbauten sie dafür zudem Aluminiumträger, einen Materialaufzugroboter der Firma Kewazo und spezielle Abfangkonstruktionen, um Passanten auf der unter dem Gerüst liegenden Straße zu schützen.

Die Form der Kirche

Besonders herausfordernd war laut Beteiligten die Montage über bestehende Dachstrukturen hinweg sowie die zahlreichen Auskragungen des Gerüsts, die schrittweise montiert werden mussten, um dieses an die Form der Kirche anzupassen. An zwei Seiten musste die Rüstung ohne Bodenkontakt konstruiert werden, sodass Aluminiumträger verbaut wurden, um es stabil abstützen zu können.

Dabei wurde eine alternative Verbindungsmethode verwendet, bei der die Verbindungselemente zum Hauptgerüst zurückgeführt wurden, um so die Belastung durch die Konstruktion im Bereich des Kirchturms möglichst gering zu halten.

Beschädigungen vermeiden

Wie bei denkmalgeschützen Gebäuden üblich, war auch beim Materialtransport besondere Sorgfalt geboten. So durften beispielsweise keine Gerüstkomponenten nach oben transportiert werden, die länger als 3 m maßen, um so eventuelle Beschädigungen an der Bausubstanz zu vermeiden. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Scafom-rux wurde zudem eine logistisch optimierte Just-in-time-Materiallieferung realisiert, um die begrenzten Platzverhältnisse in der belebten Innenstadt der irischen Hauptstadt zu meistern.

ABZ

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