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Zweite Teilbrücke freigegeben

Die zweite Teilbrücke der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden wurde nach Havarie im Juni 2021 fertiggestellt und freigegeben.

Von ABZ

Wiesbaden (ABZ). – Die Arge Porr und Plauen Stahl Technologie hat den Ersatzneubau der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden abgeschlossen. Am 1. August wurde die zweite neue Teilbrücke für den Verkehr freigegeben.

Die ursprünglich 304 m lange, vierstreifige Salzbachtalbrücke musste aufgrund gravierender Schäden durch altersbedingte Abnutzung und zunehmenden Schwerlastverkehr abgerissen werden. Nach der Havarie der Südbrücke im Juni 2021 erfolgte der kontrollierte Rückbau beider Teilbauwerke durch eine Sprengung.

Die Arge Porr und Plauen Stahl Technologie realisierte im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes den Bau von zwei Stahlverbundbrücken mit sechs Stahlbetonpfeilern und vier Widerlagern sowie einer Stahlbetonbrücke über die eingleisige Aartalbahn. Die Gründungsarbeiten mit 186 Bohrpfählen übernahm Porr Spezialtiefbau. Die erste Teilbrücke war bereits am 18. Dezember 2023 für den Verkehr freigegeben worden. Mit der nun erfolgten Freigabe der zweiten Teilbrücke ist der Ersatzneubau abgeschlossen.

Zur feierlichen Verkehrsfreigabe des nördlichen Überbaus begrüßte das Projektteam zahlreiche Gäste, darunter Kaweh Mansoori, den Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum des Landes Hessen, und Gert-Uwe Mende, den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Das Projekt zählt laut Angaben von Porr zu den bedeutendsten Infrastrukturmaßnahmen im Rhein-Main-Gebiet und ist als Teil der A 66 eine zentrale Verkehrsachse zwischen den Städten Wiesbaden, Mainz und Frankfurt am Main. Die neue Brücke ist bereits für den späteren sechsstreifigen Ausbau der A 66 ausgelegt und berücksichtigt moderne Anforderungen an Lärmschutz und Verkehrsfluss.

"Die neue Salzbachtalbrücke steht nicht nur für moderne Ingenieurskunst, sondern auch für Teamgeist, Präzision und Verlässlichkeit. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement und Fachwissen diesen Meilenstein möglich gemacht haben", sagte Porr-Projektleiter Salam Khuzandar.

Die Porr GmbH & Co. KGaA in Deutschland ist Teil der börsennotierten Porr AG und beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeitende. Das Unternehmen plant und baut nach eigenen Angaben als Technologieführerin mit eigenen Expertenteams anspruchsvolle, individuelle Kunden-wünsche – sicher und wirtschaftlich. Mit umfangreichem Know-how realisiert das Unternehmnen maßgeschneiderte Lösungen. Das Angebotsportfolio reicht von der Generalplanung bis zur schlüsselfertigen Umsetzung, informiert Porr.

Mit der Strategie "Green and Lean" forciert Porr nach eigenen Angaben klimaneutrale Bauprojekte, smarte Technologien und Partnership-Modelle für eine ganzheitliche Zusammenarbeit. Mit modernen Methoden und Technologien, wie Building Information Modelling (BIM) und LEAN Management, sichert der Baudienstleister eine wirtschaftliche und sichere Realisierung der Bauvorhaben. Porr ist in Deutschland in den Bereichen Data Center, Government Services, Hochbau, Industriebau, Ingenieurbau, mineralische Rohstoffe, Spezialtiefbau, Tunnelbau, der Umwelttechnik sowie dem Verkehrswegebau aktiv.

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