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Im Westen Berlins droht ein Verkehrsinfarkt

Nach einer überraschenden Sperrung der Ringbahnbrücke auf der A100 wird unter Hochdruck an Umleitungen gearbeitet, um den Verkehr Richtung Wedding zu entlasten.

Von dpa

Berlin (dpa). – Nach der kurzfristigen Sperrung der sogenannten Ringbahnbrücke auf der Stadtautobahn 100 im Berliner Westen arbeitet die Autobahn-Gesellschaft unter Hochdruck an Umleitungsmaßnahmen. Mittlerweile rollt der Verkehr auf der Autobahn zumindest einspurig wieder in Richtung Norden, teilte die bundeseigene GmbH mit.

"Die Maßnahme soll helfen, den Verkehr auf der Autobahn zu halten und die Belastung im Stadtstraßennetz zu reduzieren", hieß es. Ziel sei es, den Verkehr in Richtung Wedding trotz der Brückensperrung schnellstmöglich wieder fließen zu lassen, teilte die Autobahn-Gesellschaft weiter mit.

"Die Arbeiten finden rund um die Uhr statt – Tag und Nacht wird am Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen, dem Aufbau der Leitsysteme und der Verkehrssicherung gearbeitet."

Ohne Vorwarnung hatte die Gesellschaft die Brücke am Autobahndreieck Funkturm wenige Tage zuvor vollständig gesperrt. Grund war ein Riss im Tragwerk, der sich unerwartet vergrößert hatte. Die Maßnahme führte zum Verkehrsinfarkt am wohl wichtigsten Knotenpunkt in der Region.

dpa

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