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Neue Systemlösung für Gebäudefassaden

K2 Systems bietet neue Montagesysteme für PV-Fassaden an, die Installation an Fassaden ermöglichen. Diese Lösung ist vielseitig und effizient.

Von ABZ
Nach schräg und flach kommt vertikal
K2 WallPV ist ein cleveres Baukastensystem, bei dem bewährte Komponenten mit neu entwickelten Produkten kombiniert werden. So stehen für vielfältige Fassadentypen einfache Lösungen bereit. | Foto: K2 SyStems

Renningen (ABZ). – Nach schräg und flach kommt vertikal: die neuen Montagesysteme von K2 Systems erweitern nach Unternehmensangaben die Flächen, die zur Energiegewinnung genutzt werden können, um eine weitere Dimension. Denn sie erlauben die systematische und damit schnelle PV-Installation an Fassaden.

Das System eignet sich demnach sowohl für Trapezblech- und Sandwich-Paneele als auch für Mauerwerk und Beton. Die Module können geklemmt oder am Rahmen eingehängt werden. So profitieren Planer und Installateure von einer hohen Flexibilität mit wenigen Komponenten. Gleichzeitig sorgt das neue System für eine gute Hinterlüftung.

Photovoltaik-Fassaden sind eine interessante Alternative zu Solaranlagen, denn an Fassaden ist das theoretische Flächenpotenzial für Photovoltaik doppelt so groß wie das auf Dächern. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Leibniz- Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Fraunhofer ISE. Die Installation von Photovoltaik an Fassaden lohnt sich demnach vor allem bei großen Gebäuden wie Produktionshallen, Bildungseinrichtungen oder öffentlichen Gebäuden. Aber auch große Wohnkomplexe wie Hochhäuser böten durchaus großes Potenzial.

Das Entwicklungsteam hat für K2 WallPV ein cleveres Baukastensystem mit nur wenigen neuen Elementen realisiert. Dabei werden bewährte Komponenten, die vielen Lieferanten und Anwendern bereits wohlbekannt sind, mit neu entwickelten Produkten kombiniert. Je nach Fassadentyp stehen folgende Lösungen bereit:

So ist es möglich, Module mit Standardrahmen eingelegt oder geklemmt zu befestigen: Einsetzbar sind mit der Einlegeschiene Modulrahmen mit 30 oder 40 mm, beim Einsatz der K2 MultiRail können alternativ Modulklemmen verwendet werden. In Deutschland ist darauf zu achten, dass die eingesetzten Module bei vorgehängten Fassaden eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Überkopfverglasung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) haben.

Mithilfe dieser skalierbaren modularen Komponenten lassen sich großflächige Fassaden-Anlagen umsetzen. Was diese vertikalen PV-Anlagen attraktiv macht: Der Ertrag kann aufgrund des niedrigeren Sonnenstands im Winter höher ausfallen als bei PV-Anlagen auf dem Dach, weil dann die Strahlung in einem günstigeren Winkel auf die Module fällt, heißt es seitens des Unternehmens.

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