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Hagedorn transformiert Druckerei zu Logistikareal

Die Hagedorn Unternehmensgruppe baut das ehemalige Prinovis-Gelände in Ahrensburg zu einem Logistikstandort um, mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Recycling.

Von ABZ
Nachhaltiger Rückbau
Auf dem Gelände der ehemaligen Prinovis-Druckerei in Ahrensburg bereitet die Hagedorn Unternehmensgruppe bis Oktober 2025 einen modernen Logistikstandort vor. Nach der Stilllegung des Druckstandorts im Jahr 2024 hat im Oktober 2024 der Rückbau des 13 000 Quadratmeter großen Areals begonnen. Die gleichzeitigen Maßnahmen zur Abbruch- und Bodensanierung stellen eine Herausforderung dar, insbesondere beim Umgang mit 60 000 Kubikmetern Kellervolumen. Mit einem Team von bis zu 40 Personen wird eine Recyclingquote von bis zu 97 Prozent angestrebt. | Foto: Hagedorn

Ahrensburg (ABZ). – Auf dem 138.000 m² großen Gelände der ehemaligen Prinovis-Druckerei in Ahrensburg entsteht ein neuer Logistikstandort. Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat im Oktober 2024 mit den Rückbauarbeiten begonnen und bereitet das Areal für die Umnutzung vor..

Bis zur geplanten Übergabe im Oktober 2025 muss ein straffer Zeitplan eingehalten werden. Laut Hagedorn laufen daher viele Arbeitsschritte parallel, um den engen Zeitrahmen zu erfüllen.Nach der endgültigen Stilllegung des Druckstandorts Anfang 2024 wird das Gelände nun umfassend zurückgebaut, saniert und für die künftige Nutzung vorbereitet. Eine besondere Herausforderung stellen die unterirdischen Strukturen dar: 60.000 m³ Kellervolumen in bis zu 4,5 m Tiefe müssen beseitigt werden.

Dabei kommen laut Hagedorn auch schwere Maschinen mit bis zu 70 t Gewicht zum Einsatz. Um den Zeitplan einzuhalten, erfolgen Abbruch, Entkernung und Bodensanierung gleichzeitig. Während einige Hallen bereits zurückgebaut werden, wird an anderer Stelle der schadstoffbelastete Boden behandelt.

"Wir haben es mit einem riesigen, dicht bebauten Gelände zu tun – und mit einem straffen Timing. Zu Hochzeiten sind bis zu 40 Personen auf der Baustelle aktiv und stellen sicher, dass wir den eng getakteten Zeitplan einhalten können", erklärt Mario Hoogma, der als Projektleiter der Hagedorn Hannover GmbH tätig ist.

Sortenreine Trennung

Das Unternehmen legt nach eigenen Angaben großen Wert auf Nachhaltigkeit bei der Transformation des ausgedienten Industrieareals. Durch sortenreine Trennung und Wiederverwertung soll beim Rückbau eine Recyclingquote von bis zu 97 % erreicht werden. Der zukünftige Logistikstandort wird über eine direkte Anbindung an die A 1 verfügen. Mit dieser Umnutzung beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des traditionsreichen Industriegeländes.

Die Hagedorn Unternehmensgruppe positioniert sich als Komplettanbieter für die Bauwirtschaft mit einem durchgängigen Leistungsspektrum entlang der gesamten Prozesskette. Das Unternehmen deckt nach eigenen Angaben alle relevanten Bereiche von Abbruch, Sanierung, Entsorgung und Recycling über Tiefbau bis hin zur Revitalisierung ab. Seit 2012 hat Hagedorn sein Tätigkeitsfeld um den Bereich Windenergie erweitert.

Laut Unternehmensangaben liegt der Fokus dabei auf dem professionellen Rückbau von Windkraftanlagen. Das Leistungsspektrum umfasst die komplette Demontage, die fachgerechte Entsorgung und das Recycling der Anlagenkomponenten. Zusätzlich übernimmt das Unternehmen den Rück- oder Neubau von Zuwegungen sowie die Weitervermarktung von Anlagenteilen, heißt es in einer Firmeninformation.

Moderne Technik

Neben dem Rückbau bietet Hagedorn auch Service- und Wartungsleistungen für bestehende Windkraftanlagen an. Für die verschiedenen Aufgabenbereiche setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf moderne Technik und qualifizierte Fachkräfte.

Die Hagedorn Unternehmensgruppe legt nach eigener Darstellung besonderen Wert auf eine vorausschauende Planung, umsichtigen Rückbau, effiziente Sanierung sowie nachhaltige Entsorgung und wirtschaftliches Recycling.

Mit diesem Ansatz will die Unternehmensgruppe seinen Kunden ein umfassendes Leistungspaket aus einer Hand anbieten.

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