Kaiserslautern (ABZ). – Die OBG-Gruppe hat kürzlich die drei Gebäude des Holzhybrid-Projekts "Smart Office" in Kaiserslautern termingerecht an eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Kaiserslautern übergeben.
Der Gebäudekomplex umfasst nach eigener Auskunft rund 6400 m² Gewerbefläche, die sich gleichmäßig auf die drei baugleichen Gebäude verteilen.
Die Bauarbeiten für das erste Gebäude hatten im September 2022 begonnen. Die letzten Flächen des Projekts wurden laut OBG im März 2025 fertiggestellt. Die Unternehmensgruppe verantwortete als Generalunternehmer die TGA-Planung, den Tief- und Hochbau sowie die Installation der Photovoltaikanlage auf den Dächern. Der Entwurf stammt vom Mainzer Architekturbüro Ries+Ries.
Ursprünglich war der Bau lediglich eines Gebäudes geplant, das anschließend veräußert werden sollte. Aufgrund positiver Standortprognosen wurde jedoch bereits während der Bauphase entschieden, zwei baugleiche Erweiterungsbauten hinzuzufügen, heißt es seitens der OBG.
Die Smart-Office-Gebäude wurden nach eigenen Angaben als Holzhybrid-Konstruktionen nach dem KfW40-Energieeffizienz-Standard errichtet. Sie sollen über umweltfreundliche Technologien wie Erdwärmeheizungen, Photovoltaikanlagen und Retentionsflächen zur Regenwasserversickerung verfügen. Ergänzt wird das Konzept durch E-Ladetechnik für Stellplätze. Laut Angaben der Beteiligten spielte das Thema Nachhaltigkeit auch aus Investorensicht eine zentrale Rolle, da die Sparkasse bei gewerblichen Investitionen auf hohe ESG-Standards setzt.