Willingen – Die „Deutschen Meisterschaften im Steuern von Baumaschinensimulatoren“ sind entschieden. Leon Koppenhöfer von der Schneider GmbH & Co. KG aus Öhringen setzte sich im Finale durch und wurde vor den anwesenden Führungskräften der Bauwirtschaft ausgezeichnet.
Den zweiten Platz belegte sein Firmenkollege Tim Schmittgal, ebenfalls von der Schneider GmbH & Co. KG aus Öhringen. Drittplatzierter wurde Dean Gründel von der Landschaftsgestaltung- Straßen, Tief und Wasserbau GmbH aus Freiberg.
Zum dritten Mal nach 2022 und 2024 hatte der VDBUM gemeinsam mit seinen Partnern Michael Scholz und Yann Eisenbarth von BIK und VTechsaar den Wettbewerb veranstaltet. Die Partner stellten Baumaschinensimulatoren der Firma Acreos bereit. Aus acht Vorentscheiden in ganz Deutschland gingen 24 Finalisten hervor. 19 Heranwachsende stellten in Willingen ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis.
Ein besonderer Dank ging laut VDBUM an Stefan Schumski und Verena Windhorst vom VDBUM-Team, die sich federführend um die Organisation der Meisterschaften gekümmert hatten. Sie waren es auch, die die jungen Männer während des ersten Übungstages und bei dem öffentlichen Wettbewerb begleiteten. Der Verband hatte den Wettbewerb laut eigener Aussage ins Leben gerufen, um bei jungen Leuten für einen Job in der Baubranche zu werben.
Die Auszeichnung der drei Erstplatzierten auf der großen Bühne bei der Abendgala unterstreicht nach Angaben des Veranstalters den hohen Stellenwert der beruflichen Ausbildung innerhalb der Branche und die Wertschätzung des Nachwuchses.
Die ABZ sprach mit 15 Teilnehmern – unter anderem auch den Preisträgern – und stellte ihnen drei zentrale Fragen zu ihrem Ausbildungsberuf:
- Welche Entscheidung auf der Baustelle oder im Betrieb hat aus Deiner Sicht den größten Einfluss auf die Sicherheit – und warum wird sie trotzdem oft unterschätzt?
- Welche technische Entwicklung oder digitale Lösung wird Deinen Ausbildungsberuf aus Deiner Sicht in den nächsten fünf bis zehn Jahren am stärksten verändern – und was musst Du dafür heute schon können?
- Was müsste sich Deiner Auffassung nach in der Bau- und Maschinenbranche ändern, damit mehr junge Menschen sagen: „Das ist genau mein Beruf"?
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