Schweitenkirchen (ABZ). – Auf der diesjährigen NordBau, die vom 10. bis 14. September in Neumünster über die Bühne geht, präsentiert die Nadler Straßentechnik Lösungen für den Umgang mit temperaturabgesenkten Asphalten.
Das Unternehmen zeigt seine Produkte in der Sonderschau "Temperaturabgesenkter Asphalt – die Zukunft des Asphaltbaus!" in Halle 6.
Ab dem 1. Januar 2027 darf Asphalt nur noch eingebaut werden, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert für Dämpfe und Aerosole von 1,5 mg/m³ eingehalten wird.
Temperaturabgesenkte Asphalte gelten als zentraler Lösungsansatz und bieten laut Angaben des Herstellers hohe Einsparpotenziale bei Energieverbrauch und CO²-Emissionen.
Die Umstellung sorgt jedoch für Unsicherheiten bei Planung, Herstellung und beim Einbau. Fragen zur Praktikabilität verschiedener Temperaturabsenkungssysteme, deren Einfluss auf den Schichtenverbund und zur weiteren Verwendung von Asphalt-Nebenprodukten beschäftigen die Branche.
Auf zahlreichen Teststrecken hat Nadler nach eigenen Angaben die Auswirkungen auf Produkte und Einbauverfahren untersucht. Beim Einsatz von Asphacal TC Kalkmilch auf Testbaustellen zeigt sich laut dem Unternehmen, dass der Schichtenverbund auch bei abgesenkten Temperaturen erhalten bleibt.
Verschiedene Fugenbandsysteme und Asphalt-Trennmittel wurden erfolgreich getestet. Für den Transport von temperaturabgesenkten Asphalten empfiehlt Nadler den Einsatz von Thermocontainern der Firma amtec abt, die das Asphaltmischgut auf Einbautemperatur halten sollen.
Ergänzend bietet die Nadler-Akademie Schulungen zum Thema temperaturabgesenkte Asphalte an. Auf der NordBau berät das Unternehmen in Halle 6 am Stand 6360 Interessierte, die ihre Einbauprozesse bezüglich der neuen Vorgaben überprüfen möchten.