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Es wird nicht auf einen Schlag alles besser

Der Verkehr dürfte einen dicken Batzen aus dem riesigen Sondervermögen bekommen. Es wird aber dauern, bis Bahnkunden und Autofahrer Verbesserungen sehen.

Von dpa
Neuer Verkehrsminister betont
Patrick Schnieder (CDU), Bundesminister für Verkehr, im Plenarsaal des Bundestages. | Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Berlin (dpa). - Der neue Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sieht keine schnelle Trendwende bei der Infrastruktur.

Der CDU-Politiker sagte kürzlich vor Journalisten in Berlin mit Blick auf das geplante riesige Sondervermögen, dass investiert werde, bedeute zunächst, dass es „nicht auf einen Schlag besser” werde, sondern dass es viele Baustellen gebe. Viele Baustellen bedeute, dass es Behinderungen geben werde. Wichtig sei die Perspektive, dass es dann besser werde.

Bundestag und Bundesrat hatten ein kreditfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz beschlossen. Ein großer Teil davon dürfte in die Sanierung hoch belasteter Bahnstrecken sowie maroder Brücken gehen.

Schnieder sprach von einem riesigen Investitionsstau bei der Schiene. Er nannte aber auch die Wasserstraßen und marode Schleusen. Im Bundeskabinett soll Ende Juni ein Gesetz zur Umsetzung des Sondervermögens beschlossen werden.

dpa

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