Hannover (ABZ). – Niedersachsen startet eine Investitionsoffensive für eine leistungsfähige und nachhaltige Straßeninfrastruktur. Zentrale Basis bildet dabei das 1,8 Milliarden Euro umfassende Zukunftsprogramm Infrastruktur, aus dem allein für die Bereiche Landesstraßen und Brücken in den kommenden Jahren 500 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
Ziel ist eine schnelle, niedrigschwellige und gut abgestimmte Umsetzung des Geldes in konkrete Verbesserungsmaßnahmen, informeirt das Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen.
Das gehe am besten, wenn sich alle an Bauprojekten beteiligten Akteure auf verbindliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit verständigten, hieß es. In diesem Sinne soll die jüngst unterzeichnete "Charta für Infrastruktur" neue Standards für eine partnerschaftliche, digitale und nachhaltige Zusammenarbeit im Straßenbau setzen.
Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne: "Geld ist die notwendige Bedingung für erfolgreiche Bauprojekte, aber gute Abstimmung, Kommunikation und Verfahrensklarheit müssen hinzukommen. Diese Punkte sichern wir mit der Charta ab. Das Zukunftsprogramm Infrastruktur bietet große Chancen und soll ein Erfolg werden."
Mit guten Straßen und sicheren Brücken wolle man das Fundament für eine "prosperierende Wirtschaft, die Mobilität der Zukunft und für Lebensqualität in Stadt und Land" schaffen. Bei der Umsetzung sollen Reibungsverluste unbedingt vermieden werden. "Mit der Charta bekennen wir uns zu einer neuen Qualität der Zusammenarbeit beim Ausbau und der Modernisierung der Straßeninfrastruktur in Niedersachsen. Sie sei ein gemeinsamer Kompass", sagte Tonne, sie formulier klare Leitlinien für partnerschaftliche und faire Zusammenarbeit – auf der Basis von Vertrauen, Transparenz und Verantwortung."
Jörn P. Makko, Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen: "Niedersachsen setzt ein starkes Zeichen. Die neue Charta bringt Tempo und Vertrauen in den Straßenbau und schafft eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Der Bund gibt einen historischen Impuls. Das Land setzt ihn um und modernisiert Brücken, Straßen und Radwege. Diese Investitionsoffensive stärkt unsere Wirtschaft insgesamt."
Timo Quander, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: "Mit der Charta bringen wir heute unsere gemeinsamen Ziele zum Ausdruck: Wir wollen den Straßenbau in Niedersachsen durch eine moderne, faire und zukunftsfähige Zusammenarbeit auf Augenhöhe nachhaltig gestalten."